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15.03.2018

Ausstellung

7. März - 7. Mai 2018: Spiegelverkehrt Tagebücher 2008-2017, Arbeiten von Dorle Schimmer, IDS Mannheim

Kategorie: IDSweit

13.03.2018

Workshop

26. - 27. April 2018: Verb Classes, Semantic Frames, und Constructions, IDS Mannheim

Kategorie: IDSweit

12.03.2018

Girls’Day im IDS

Mädchen-Zukunftstag am 26. April 2018[mehr]

Kategorie: IDSweit

11.03.2018

Gastvortrag

7. Mai 2018, 14:30 Uhr: Rebekka Studler (Universität Basel): Spracheinstellungen in der Deutschschweiz: Was es bedeutet, was Laien sagen, IDS Mannheim[mehr]

Kategorie: IDSweit

10.03.2018

Eröffnungstagung: Journal für Medienlinguistik

17. - 18. Mai 2018: Journal für Medienlinguistik, IDS Mannheim

Kategorie: IDSweit

09.03.2018

ars grammatica 2018

21. - 22. Juni 2018: Theorie und Empirie im Sprachvergleich, IDS Mannheim

Kategorie: IDSweit

08.03.2018

Jahrestagung 2019

12. - 14. März 2019: Sprache in den sozialen Netzwerken (Arbeitstitel), Congress Center Rosengarten Mannheim

Kategorie: IDSweit

Pressemitteilung, 27. Februar 2007

Förderpreis für germanistische Sprachwissenschaft an Hans Christian Boas

Untersuchungen über Entstehung und Tod des Texas-Deutschen

Den Förderpreis für germanistische Sprachwissenschaft der Hugo-Moser-Stiftung erhält in diesem Jahr Hans Christian Boas, Ph.D. (Austin, Texas). Der Preis in Höhe von 7.500 Euro wird für noch nicht abgeschlossene Forschungsarbeiten im Bereich der germanistischen Linguistik an Nachwuchsgermanisten vergeben.

Gestiftet wurde er 1986 vom Mitbegründer und ersten Präsidenten des Instituts für Deutsche Sprache (IDS), Prof. Dr. Hugo Moser und dessen Ehefrau Hildegard Moser. Verliehen wird der Preis zur Eröffnung der 43. Jahrestagung des Instituts für Deutsche Sprache am 6. März 2007 im Stadthaus in Mannheim.

Hans Christian Boas, Ph.D., (36) erhält den Preis für seine laufenden Forschungen über Entstehung und Tod des Texas-Deutschen. Dabei kommt ihm seine Ausbildung in Linguistik, Anglistik und Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen und an der University of North Carolina, wo er auch promovierte, zugute. Als Assistant Professor an der University of Texas in Austin kann er das Texas-Deutsch vor Ort untersuchen. Eine wichtige Grundlage liefert auch sein gerade fertig gestelltes Buch "The life and death of Texas German."

Der voraussichtliche Tod von mehr als der Hälfte der derzeit gesprochenen Sprachen und Dialekte innerhalb des nächsten Jahrhunderts erregte in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit. Die Sprachwissenschaft intensivierte ihre Bemühungen, vom Aussterben bedrohte Sprachen und Dialekte zu dokumentieren, wissenschaftlich zu untersuchen und so der Nachwelt zu erhalten. Das Projekt von Hans Christian Boas dokumentiert und analysiert das vom Aussterben bedrohte Texas-Deutsch in seiner mehr als 100 Jahre andauernden Entwicklung. Die Ergebnisse der Dokumentation werden in einem multimedialen Spracharchiv festgehalten. Das Projekt verspricht darüber hinaus, einen substanziellen Beitrag zur Erklärung der mannigfaltigen Mechanismen zu liefern, die das Aussterben von Sprachen und Dialekten begleiten.

Mit dem Förderpreis (im Rahmen des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft) unterstreicht der wissenschaftliche Beirat der Hugo-Moser-Stiftung, dass die Arbeit von Hans Christian Boas für die dialektologische und soziolinguistische Forschung als besonders förderungswürdig erachtet wird.

Das Institut für Deutsche Sprache (IDS) ist die zentrale außeruniversitäre Einrichtung zur Erforschung und Dokumentation der deutschen Sprache in ihrem gegenwärtigen Gebrauch und in ihrer neueren Geschichte (http://www.ids-mannheim.de). Das IDS ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 84 außeruniversitäre Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung. Näheres unter: http://www.leibniz-gemeinschaft.de