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Dr. Annette Trabold
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Presse-Information, März 1999

Förderpreis für germanistische Sprachwissenschaft an Dr. Wolf-Andreas Liebert

Den Förderpreis für germanistische Sprachwissenschaft der Hugo-Moser-Stiftung erhält in diesem Jahr Dr. Wolf-Andreas Liebert (Trier). Der Preis in Höhe von 15.000 DM wird für noch nicht abgeschlossene Forschungsarbeiten im Bereich der germanistischen Linguistik an Nachwuchsgermanisten vergeben.
Gestiftet wurde er 1986 vom Mitbegründer und ersten Präsidenten des Instituts für Deutsche Sprache (IDS), Prof. Dr. Hugo Moser und dessen Ehefrau Hildegard Moser. Verliehen wird der Preis zur Eröffnung der 35. Jahrestagung des Instituts für Deutsche Sprache am 16. März 1999 im Stadthaus in Mannheim.

Dr. Liebert (39) erhält den Preis für sein Trierer Habilitationsprojekt zum Thema: "Sprachliche Wissensvermittlung". Das Projekt behandelt die sprachlich-kommunikative Vermittlung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in verschiedene Bereiche unserer Gesellschaft.

Unter Verstehens- und Verständnisproblemen leiden nicht nur die Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften und anderen Wissenschaften. Bereits im Alltag begegnen uns viele Verstehensprobleme im Umgang unter anderem mit der Technik, mit der Justiz, mit der Verwaltung, die eine sprachkundige Analyse und Bearbeitung erfordern. Das von Dr. Liebert an der Universität Trier initiierte Verbrauchertelefon für unverständliche bzw. mangelhafte Gebrauchsanweisungen hat in den Medien und in der Öffentlichkeit in der letzten Zeit große Beachtung gefunden.

Mit dem Förderpreis (im Rahmen des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft) unterstreicht der wissenschaftliche Beirat der Hugo-Moser-Stiftung, dass Wolf-Andreas Lieberts Arbeit als besonders förderungswürdig erachtet wird.