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Risiken Sozialer Medien - in drei Minuten als Filmclip kurzgefasst

Wie verbringen Kinder ihre Zeit im digitalen Raum und wie können ihre Eltern sie dabei begleiten? Aus einer Kooperation zwischen dem Institut für Deutsche Sprache Mannheim und der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg ist ein Clip entstanden, der zwei aktuelle digitale Themenfelder verknüpft. Der Clip thematisiert, dass Kinder auch in digitalen Spielen mit Chatfunktionen mit unbekannten Mitspielern konfrontiert werden können. Insbesondere wird dabei auf das Risiko des sogenannten Cybergroomings - also der Anbahnung des sexuellen Missbrauches von Kindern über onlinebasierte Medien - eingegangen. Im ersten Teil des Clips wird daher gezeigt, dass Eltern und Kinder zu Recht sensibel sind, wenn auf einem Spielplatz unbekannte Erwachsene Kinder ansprechen. Im zweiten Teil wird dargestellt, dass diese Schutzmechanismen jedoch versagen, wenn Unbekannte in Onlinespielen mit den Kindern interagieren. Im abschließenden dritten Teil werden Tipps und Hinweise sowohl für Kinder als auch für die Eltern gegeben, die auch gut als Diskussionsgrundlage für eine Auseinandersetzung mit den Kommunikationsrisiken von Onlinespielen dienen können. Mit der Linguistin Prof. Dr. Konstanze Marx vom Institut für Deutsche Sprache Mannheim und dem Kriminologen Thomas-Gabriel Rüdiger vom Institut für Polizeiwissenschaften der Brandenburger Polizei-Fachhochschule lag die wissenschaftliche Leitung in den Händen von zwei anerkannten Fachexperten für Medienkompetenz und digitale Risiken.

Link zum Clip: https://www.youtube.com/watch?v=G3Kyk8K0Y90

Kontakt:
Thomas-Gabriel Rüdiger, M.A.
Kriminologe am Institut für Polizeiwissenschaft der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg Forschungsfeld Cyberkriminologie und Digitale Polizeiarbeit
http://www.fhpolbb.de/thomas-gabriel-r%C3%BCdiger
Mail: thomas.ruediger (at) fhpolbb.de
Tel.:   03301/850-2538

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