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Aktuelles
15.03.2018

Ausstellung

7. März - 7. Mai 2018: Spiegelverkehrt Tagebücher 2008-2017, Arbeiten von Dorle Schimmer, IDS Mannheim

Kategorie: IDSweit

13.03.2018

Workshop

26. - 27. April 2018: Verb Classes, Semantic Frames, und Constructions, IDS Mannheim

Kategorie: IDSweit

12.03.2018

Girls’Day im IDS

Mädchen-Zukunftstag am 26. April 2018[mehr]

Kategorie: IDSweit

11.03.2018

Gastvortrag

7. Mai 2018, 14:30 Uhr: Rebekka Studler (Universität Basel): Spracheinstellungen in der Deutschschweiz: Was es bedeutet, was Laien sagen, IDS Mannheim[mehr]

Kategorie: IDSweit

10.03.2018

Eröffnungstagung: Journal für Medienlinguistik

17. - 18. Mai 2018: Journal für Medienlinguistik, IDS Mannheim

Kategorie: IDSweit

09.03.2018

ars grammatica 2018

21. - 22. Juni 2018: Theorie und Empirie im Sprachvergleich, IDS Mannheim

Kategorie: IDSweit

08.03.2018

Jahrestagung 2019

12. - 14. März 2019: Sprache in den sozialen Netzwerken (Arbeitstitel), Congress Center Rosengarten Mannheim

Kategorie: IDSweit

Kolloquium am Institut für Deutsche Sprache zu Luther und die deutsche Sprache

Am 29. und 30. Mai 2017 veranstaltet das Institut für Deutsche Sprache (IDS) Mannheim anlässlich der Reformation, die sich 2017 zum 500sten Mal jährt, ein Kolloquium über „Martin Luther und die deutsche Sprache – damals und heute“.

Unstrittig ist, dass Luther mit seinen Texten, aber auch mit seinen Überlegungen zur Übersetzung und zum Sprachgebrauch im Allgemeinen, die Entwicklung des Deutschen zu einer weithin verständlichen Schriftsprache wesentlich befördert hat. Was das genau heißt, und was das vor allem auch für die weitere Geschichte des Deutschen bis heute bedeutet, dem ist das Institut für Deutsche Sprache nachgegangen und hat eine Reihe von einschlägig befassten Sprachwissenschaftler/innen eingeladen, sich mit diesen Aspekten Luthers auseinanderzusetzen. Dabei geht es natürlich um Luthers Bibelübersetzung, aber auch um die Revisionen des Bibeltextes (Norbert R. Wolf, Würzburg). Es gibt mancherlei zusätzlich zu betrachten, um die Stellung Luthers angemessen einzuschätzen, wie das historische Umfeld am Beispiel seines Verhältnisses zu Zwingli (Walter Haas, Fribourg), die Sprachmischung bei Luther (Hans Ulrich Schmid, Leipzig), konkrete Punkte wie Schreibung (Peter Eisenberg, Potsdam), Grammatik (Hans Werner Eroms, Passau) und verschiedene Typen von Textgestaltung (Johannes Schwitalla, Würzburg). Einzubeziehen sind auch seine eigenen Normvorstellungen (Markus Hundt, Kiel) und Luthers Reflexion über Sprache (Karlheinz Jakob, Dresden) sowie seine „Judenschriften“ (Anja Lobenstein-Reichmann, Göttingen).

Im Rahmen des Kolloquiums wird am Montag, den 29. Mai um 16 Uhr erstmalig auch der Peter-Roschy-Preis verliehen. Mit dem Preis wird eine herausragende Dissertation am Institut für Deutsche Sprache oder im wissenschaftlichen Umfeld des Instituts ausgezeichnet. Der Preis erinnert an den langjährigen Vorsitzenden des Freundeskreises des IDS, Peter Roschy, und würdigt dessen Einsatz.

Unter luther (at) ids-mannheim.de können Sie sich kostenlos zur Teilnahme anmelden.

Weitere Informationen sowie das Veranstaltungsprogramm finden Sie unter:
http://www1.ids-mannheim.de/index.php?id=4194
und
http://www1.ids-mannheim.de/fileadmin/aktuell/kolloquien/luther_flyer_aenderung_150517.pdf

Das Institut für Deutsche Sprache (IDS) ist die zentrale außeruniversitäre Einrichtung zur Erforschung und Dokumentation der deutschen Sprache in ihrem gegenwärtigen Gebrauch und in ihrer neueren Geschichte. Es gehört zu den 91 Forschungs- und Serviceeinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft. Näheres unter: www.ids-mannheim.de, www.facebook.com/ids.mannheim und www.leibniz-gemeinschaft.de