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Aktuelles
30.05.2017

Peter-Roschy-Preis

Seit 2017 wird vom "Verein der Freunde des Instituts für Deutsche Sprache" der Peter-Roschy-Preis für eine herausragende Dissertation verliehen, die am IDS oder in seinem Umfeld entstanden ist. Erste Preisträgerin ist Julia...[mehr]

Kategorie: IDSweit

24.05.2017

Befragung zur Wörterbuchkultur und -benutzung

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim, der Universität Ljubljana, der Adam-Mickiewicz-Universität Posen und des Institute for Applied Slovene Studies Trojina und mit Unterstützung...[mehr]

Kategorie: IDSweit

01.05.2017

Lesung

Am 28. Juni 2017 liest die junge österreichische Autorin und IDS-Mitarbeiterin Lucia Leidenfrost in unserer Bibliothek aus ihrem Erzählband "Mir ist die Zunge so schwer".

Kategorie: Bibliothek-intern, Bibliothek-IDSweit

30.04.2017

Jahrestagung 2018

13. bis 15. März 2018, Neues vom heutigen Deutsch (Arbeitstitel), Congress Center Rosengarten, Mannheim

Kategorie: IDSweit

29.04.2017

Arbeitstagung zur Gesprächsforschung

21. - 23. März 2018: 21. Arbeitstagung zur Gesprächsforschung Rahmenthema: "Vergleichende Gesprächsforschung", IDS Mannheim

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6. Internationale Konferenz

Grammar and Corpora (GaC 2016)

9. - 11. November 2016, Institut für Deutsche Sprache, Mannheim

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Die Verfügbarkeit großer annotierter und durchsuchbarer Korpora in Verein mit einem neuerwachten Interesse an der empirischen Grundlegung und Validierung linguistischer Theorie und Beschreibung hat in letzter Zeit zu einer regelrechten Welle interessanter Arbeiten zur Grammatik natürlicher Sprachen geführt. Allerdings fällt bei einem näheren Blick auf die aktuelle Forschung zur Grammatik des Deutschen, des Englischen oder der romanischen und der slavischen Sprachen auf, dass eine Vielzahl verschiedener theoretischer Ansätze und empirischer Schwerpunkte koexistieren, die auf unterschiedliche philologische und linguistische Traditionen zurückgeführt werden können. Dies ist jedoch weniger als Nachteil anzusehen denn als ideale Grundlage für einen fruchtbaren Ideenaustausch zwischen verschiedenen Forschungsparadigmen.

Über die Vertiefung unseres Wissens über die Einzelsprachen hinaus hat korpusorientierte Arbeit an der Grammatik methodische wie auch theoretische Implikationen, die z.B. folgende Bereiche betreffen: die Annotationsschemata für (größere) syntaktische Einheiten und Relationen, die Verwendung von differenzierten statistischen Methoden und Modellen, das Verhältnis von Grammatik und Diskurs und schließlich ganz allgemein die Schnittstelle von Korpuslinguistik und linguistischer Theorie.

Die Beiträge der Konferenz sollen sich mit dem Gebrauch korpuslinguistischer Methoden zur Beschreibung und theoretischen Analyse der Grammatik natürlicher Sprachen befassen. Zen­trale Themen sind unter anderem:

1.       Korpusorientierte Untersuchung der Grammatik des Deutschen, Englischen und der romanischen und slavischen Sprachen:

  • die Verwendung von (großen) Korpora bei der Beschreibung grammatischer Muster, sowohl aus einzelsprachspezifischer als auch aus sprachenübergreifender Perspektive
  • die Identifikation und formale Modellierung (verschiedener Typen) synchroner sprachlicher Variation unter Rückgriff auf Korpora
  • neue Erkenntnisse  zum Zusammenhang von sprachlicher Variation und Sprachwandel, die durch die Untersuchung des „Sprachwandels im Vollzug“ in großen Korpora gewonnen werden
  • die Verwendung elaborierter korpuslinguistischer und statistischer Methoden in der historischen Linguistik als Kompensation für die oft unzulängliche Datenlage

2.       Theoretische und methodologische Themen, die bei der korpusorientierten Erforschung der Grammatik relevant werden:

  • Werkzeuge, Methoden und Techniken bei der Korpuszusammenstellung, -anno­tation und -analyse
  • das Zusammenspiel von Korpuslinguistik und Computerlinguistik
  • das Zusammenspiel von Korpuslinguistik und linguistischer Theorie
  • die Verwendung statistischer und quantitativer Methoden beim Aufdecken grammatischer Muster
  • der Einfluss von korpusgestützten vs. korpusbasierten Ansätzen auf unsere Sicht auf die Grammatik

Interessierte können sich für Vorträge zu Themen dieser Art bewerben. Darüber hinaus werden einige der Fragestellungen von eingeladenen Gastrednern sowie in einigen Tutorien (zur angewandten Korpuslinguistik, zu Werkzeugen und Techniken der Statistik und der Computerlinguistik) und einer Postersession fokussiert. Konferenzsprachen sind Englisch und Deutsch.