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26.07.2018

Neuer Direktor am IDS

Seit 01. August 2018 ist Prof. Dr. Henning Lobin neuer Direktor am IDS

Kategorie: IDSweit

05.06.2018

Hugo Moser Preis ausgeschrieben

Bewerbungen und Vorschläge können bis 30. September 2018 eingereicht werden.

Kategorie: IDSweit

17.03.2018

Tagungsnetzwerk "Diskurs – interdisziplinär"

15.-17. November 2018: 8. Jahrestagung des Tagungsnetzwerks "Diskurs – interdisziplinär", Diskurs – ethisch, IDS Mannheim

Kategorie: IDSweit

16.03.2018

Kolloquium

22.-23. November 2018: Sprache – Macht – Gewalt, Deutscher Sprachrat, Vortragssaal, IDS Mannheim

Kategorie: IDSweit

15.03.2018

AG "Cross-Linguistic Variation in Control Phenomena"

06. bis 08. März 2019: Das Projekt GDE-V der Abteilung Grammatik führt auf der kommenden 41. Jahrestagung der DGfS mit dem Thema "KONTRAST und OPPOSITION" vom 06. bis 08. März 2019 in Bremen die AG 3 "Cross-Linguistic Variation...[mehr]

Kategorie: Grammatik-intern, IDSweit

08.03.2018

Jahrestagung 2019

12. - 14. März 2019: Deutsch in Sozialen Medien – interaktiv, multimodal, vielfältig, Congress Center Rosengarten Mannheim

Kategorie: IDSweit

07.03.2018

IIEMCA 2019

02. - 05. Juli 2019: International Institute for Ethnomethodology and Conversation Analysis Conference 2019 (IIEMCA 2019), Rahmenthema: "Practices", Universität Mannheim

Kategorie: IDSweit

Martin Luther und die deutsche Sprache – damals und heute

29. bis 30. Mai 2017
Vortragssaal des Instituts für Deutsche Sprache (IDS), R 5, 6-13, Mannheim

Anlässlich der Reformation, die sich 2017 zum 500sten Mal jährt, würdigt das Institut für Deutsche Sprache den Mönch und Theologieprofessor Martin Luther (1483-1546) vom 29. bis 30. Mai 2017 mit einem Kolloquium über „Martin Luther und die deutsche Sprache – damals und heute“.

Unstrittig ist, dass Luther mit seinen Texten, aber auch mit seinen Überlegungen zur Übersetzung und zum Sprachgebrauch im Allgemeinen, die Entwicklung des Deutschen zu einer weithin verständlichen Schriftsprache wesentlich befördert hat. Was das genau heißt, und was das vor allem auch für die weitere Geschichte des Deutschen bis heute bedeutet, dem ist das Institut für Deutsche Sprache nachgegangen und hat eine Reihe von einschlägig befassten Sprachwissenschaftler/innen eingeladen, sich mit diesen Aspekten Luthers auseinanderzusetzen. Dabei geht es natürlich um Luthers Bibelübersetzung, aber auch um die Revisionen des Bibeltextes (Norbert R. Wolf, Würzburg). Es gibt mancherlei zusätzlich zu betrachten, um die Stellung Luthers angemessen einzuschätzen, wie das historische Umfeld am Beispiel seines Verhältnisses zu Zwingli (Walter Haas, Fribourg), die Sprachmischung bei Luther (Hans Ulrich Schmid, Leipzig), konkrete Punkte wie Schreibung (Peter Eisenberg, Potsdam), Grammatik (Hans Werner Eroms, Passau) und verschiedene Typen von Textgestaltung (Johannes Schwitalla, Würzburg). Einzubeziehen sind auch seine eigenen Normvorstellungen (Markus Hundt, Kiel) und Luthers Reflexion über Sprache (Karlheinz Jakob, Dresden) sowie seine „Judenschriften“ (Anja Lobenstein-Reichmann, Göttingen).

Im Rahmen des Kolloquiums werden die Ergebnisse dieser Überlegungen vorgestellt und diskutiert. Außerdem wird am Montag, den 29. Mai 2017 um 16:00 Uhr erstmals der Peter-Roschy-Preis verliehen. Mit dem Preis wird eine herausragende Dissertation am Institut für Deutsche Sprache oder im wissenschaftlichen Umfeld des Instituts ausgezeichnet. Der Preis erinnert an den langjährigen Vorsitzenden des Freundeskreises des IDS, Peter Roschy, und würdigt dessen Einsatz.

Anmeldungen unter: luther (at) ids-mannheim.de