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05.10.2017

Ausstellung

"Luther und die deutsche Sprache" - Ausstellung mit ausgewählten Werken von und über Luther aus den Beständen der IDS-Bibliothek[mehr]

Kategorie: Bibliothek-IDSweit

04.10.2017

Ausstellung

18. Oktober 2017 - 16. Februar 2018: Bild-Sprache, Arbeiten von Wolfgang Glass, IDS Mannheim

Kategorie: IDSweit

03.10.2017

Gastvortrag

18. Oktober 2017: Marina Andrazashvili (Staatliche Ivane-Javakhishvili- Universität Tiflis, Georgien): Orthographisches Wörterbuch der Toponyme Deutschlands auf Georgisch – ein neuer Versuch, IDS Mannheim

Kategorie: IDSweit

02.10.2017

Kolloquium

19. - 20. Oktober 2017: Leichte Sprache – Verständliche Sprache, IDS Mannheim

Kategorie: IDSweit

01.10.2017

Gastvortrag

24. Oktober 2017: PD Dr. Klaas-Hinrich Ehlers (Freie Universität Berlin): Sprachliche (Über)Anpassung in Familien immigrierter Vertriebener in Mecklenburg, IDS Mannheim

Kategorie: IDSweit

30.09.2017

IDS-Kolloquium

26. Oktober 2017: Flüchtlinge in Integrationskursen und beruflichen Maßnahmen, IDS Mannheim

Kategorie: IDSweit

29.09.2017

Jahrestagung 2018

13. bis 15. März 2018, Neues vom heutigen Deutsch (Arbeitstitel), Congress Center Rosengarten, Mannheim

Kategorie: IDSweit

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Martin Luther und die deutsche Sprache – damals und heute

29. bis 30. Mai 2017
Vortragssaal des Instituts für Deutsche Sprache (IDS), R 5, 6-13, Mannheim

Anlässlich der Reformation, die sich 2017 zum 500sten Mal jährt, würdigt das Institut für Deutsche Sprache den Mönch und Theologieprofessor Martin Luther (1483-1546) vom 29. bis 30. Mai 2017 mit einem Kolloquium über „Martin Luther und die deutsche Sprache – damals und heute“.

Unstrittig ist, dass Luther mit seinen Texten, aber auch mit seinen Überlegungen zur Übersetzung und zum Sprachgebrauch im Allgemeinen, die Entwicklung des Deutschen zu einer weithin verständlichen Schriftsprache wesentlich befördert hat. Was das genau heißt, und was das vor allem auch für die weitere Geschichte des Deutschen bis heute bedeutet, dem ist das Institut für Deutsche Sprache nachgegangen und hat eine Reihe von einschlägig befassten Sprachwissenschaftler/innen eingeladen, sich mit diesen Aspekten Luthers auseinanderzusetzen. Dabei geht es natürlich um Luthers Bibelübersetzung, aber auch um die Revisionen des Bibeltextes (Norbert R. Wolf, Würzburg). Es gibt mancherlei zusätzlich zu betrachten, um die Stellung Luthers angemessen einzuschätzen, wie das historische Umfeld am Beispiel seines Verhältnisses zu Zwingli (Walter Haas, Fribourg), die Sprachmischung bei Luther (Hans Ulrich Schmid, Leipzig), konkrete Punkte wie Schreibung (Peter Eisenberg, Potsdam), Grammatik (Hans Werner Eroms, Passau) und verschiedene Typen von Textgestaltung (Johannes Schwitalla, Würzburg). Einzubeziehen sind auch seine eigenen Normvorstellungen (Markus Hundt, Kiel) und Luthers Reflexion über Sprache (Karlheinz Jakob, Dresden) sowie seine „Judenschriften“ (Anja Lobenstein-Reichmann, Göttingen).

Im Rahmen des Kolloquiums werden die Ergebnisse dieser Überlegungen vorgestellt und diskutiert. Außerdem wird am Montag, den 29. Mai 2017 um 16:00 Uhr erstmals der Peter-Roschy-Preis verliehen. Mit dem Preis wird eine herausragende Dissertation am Institut für Deutsche Sprache oder im wissenschaftlichen Umfeld des Instituts ausgezeichnet. Der Preis erinnert an den langjährigen Vorsitzenden des Freundeskreises des IDS, Peter Roschy, und würdigt dessen Einsatz.

Anmeldungen unter: luther (at) ids-mannheim.de