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Aktuelles
14.01.2016

Online-Pressespiegel

Kategorie: IDSstatisch

14.01.2016

SPRACHREPORT - Digital

Kategorie: IDSstatisch

29.10.2015

Stellenausschreibungen

Kategorie: IDSstatisch

01.10.2015

Film: 50 Jahre IDS

Kategorie: IDSstatisch

03.04.2017

Gastvortrag

Dr. Alastair Walker (ISFAS, Univ. Kiel): Wie werden und wurden Nordfriesen mehrsprachig? Sprachbiographien im Mehrsprachenland Nordfriesland. 14. Juni 2017, IDS Vortragssaal, 15.00 Uhr

Kategorie: IDSweit

29.03.2017

LeGeDe-Online-Befragung

Im Rahmen des Projekts „Lexik des gesprochenen Deutsch“ ist ab sofort bis zum 31. Mai 2017 eine Online-Befragung freigeschaltet. Das LeGeDe-Team möchte erforschen, welche Erwartungen, Anforderungen und Wünsche zukünftige Nutzer...[mehr]

Kategorie: IDSweit, Pragmatik-intern, Lexik-intern

09.03.2017

Ausstellung

02. März - 16. Juni 2017: Was kommt nach der Sprachwissenschaft?, Geschichten und Bilder von Werner Kallmeyer, IDS Mannheim

Kategorie: IDSweit

05.03.2017

Girls'Day am IDS

Mädchen-Zukunftstag am 27. April 2017[mehr]

Kategorie: IDSweit

04.03.2017

Kolloquium

29. bis 30. Mai 2017: Martin Luther und die deutsche Sprache – damals und heute, IDS Mannheim

Kategorie: IDSweit

03.03.2017

ars grammatica

08. - 09. Juni 2017: 2. Arbeitstagung "ars grammatica": Grammatische Terminologie – Inhalte und Methoden, IDS Mannheim

Kategorie: IDSweit

02.03.2017

Jahrestagung 2018

13. bis 15. März 2018, Neues vom heutigen Deutsch (Arbeitstitel), Congress Center Rosengarten, Mannheim

Kategorie: IDSweit

Sprachliche Sozialgeschichte des Nationalsozialismus

Themen und Zugänge

 

7. und 8. April 2017
Institut für Deutsche Sprache, Großer Vortragssaal

Eine sprachliche Sozialgeschichte des Nationalsozialismus rekonstruiert sprachliche Varietäten unterschiedlicher Akteure der Jahre 1933 bis 1945. Insofern sich die bisherige Forschung auf „NS-Sprache“ konzentriert hat, hat sie denjenigen Ausschnitt der sprachlichen Wirklichkeit fokussiert, den die Akteure des NS-Apparats bestimmt haben. Da zur sprachlichen Wirklichkeit der Jahre 1933 bis 1945 der Widerstand ebenso beiträgt wie die Angehörigen der integrierten Gesellschaft mit ihrer Alltagssprache oder die Ausgeschlossenen, stellt sich die sprachliche Wirklichkeit zur Zeit des Nationalsozialismus in diesem Sinne als ein kommunikativ-inter­aktiver Gesamtkomplex dar, der sich aus Teilgemeinschaften mit unterschiedli­chen Akteurspositionen zusammensetzt. Deren Verfügbarkeit über relevante Kommunikationsmedien unterscheidet sie ebenso wie ihr Zugriff auf diskursiv gesteuerte Sinn-und Deutungshorizonte und die Bevorzugung bestimmter Formen sprachlichen Handelns. Auf dem Workshop wird also der Fokus hinsichtlich der Beteiligten erweitert um so ein differenziertes Bild der sprachlichen Wirklichkeit 1933 bis 1945 zu erhalten.

Darüber hinaus werden linguistische Ansätze, Verfahren und Methoden diskutiert, die sich prinzipiell für die Erschließung unterschiedli­cher Quellen anbieten, etwa der Diskursanalyse und der Soziolinguistik, der praxeologischen Kommunikationsanalyse und der multimodal orientierten Medienana­lyse. Ebenso werden u.a. Erschließungsmethoden der Korpuslinguistik vorgestellt.

Weitere Informationen zur Tagung:

Heidrun Kämper, IDS Mannheim
Britt-Marie Schuster, Paderborn