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05.10.2017

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Kategorie: Bibliothek-IDSweit

07.09.2017

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Öffnungszeiten

Mo - Do: 9.00 - 17.00 Uhr
Fr: 9.00 - 15.30 Uhr

Anschrift

Institut für Deutsche Sprache
- Bibliothek -
R 5, 6-13
D-68161 Mannheim
Tel.: 0621 1581-159
E-Mail: bibliothek (at) ids-mannheim.de

Open-Access-Leitlinie des IDS

Hintergrund

Open Access steht für den unbeschränkten und für Nutzerinnen und Nutzer kostenlosen Zugang zu qualitätsgeprüfter wissenschaftlicher Information im Internet. Durch den Wegfall technischer, finanzieller und rechtlicher Barrieren trägt Open Access dazu bei, wissenschaftliche Innovationsprozesse zu beschleunigen und die Sichtbarkeit von Forschungsergebnissen zu verbessern. Dadurch werden wissenschaftlich Arbeitende in ihren Forschungs- und Publikationsprozessen unterstützt und der Nutzen öffentlich geförderter Forschung maximiert. Das Institut für Deutsche Sprache (IDS) als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft bekennt sich zu Open Access. Es folgt damit der „Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“ und der Open-Access-Strategie der Leibniz-Gemeinschaft.

Empfehlungen

Das Institut für Deutsche Sprache empfiehlt seinen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, ihre Publikationen über Forschungsergebnisse im Sinne des Open-Access-Prinzips zu veröffentlichen. Dies geschieht im Institut für Deutsche Sprache im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten durch schnellstmögliche nachträgliche Zweitveröffentlichung oder durch parallele Zugänglichmachung der Publikationen über den institutionellen Publikationsserver des Instituts für Deutsche Sprache, über das Open-Access-Portal der Leibniz-Gemeinschaft und über fachliche Repositorien. Publikationen, die der Öffentlichkeit nicht unmittelbar zugänglich erscheinen, sollen als Kopie auf diesem Publikationsserver des IDS abgelegt werden, um sie nach der vom Verlag geforderten oder gesetzlich ermöglichten Embargofrist zugänglich machen zu können. Die Urheberrechte der Autorinnen und Autoren bleiben dabei grundsätzlich gewahrt, weiteren Veröffentlichungen steht nichts entgegen. Die Ansprüche an allgemeingültige Standards und wissenschaftliche Qualität sowie die „Regeln zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis am IDS und Verfahren zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten“ bleiben uneingeschränkt bestehen.

Das Institut für Deutsche Sprache ermutigt seine Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, bei Vertragsabschlüssen mit Verlagen diesen nicht die ausschließlichen Nutzungsrechte an Publikationen einzuräumen, sondern sich - soweit es möglich ist - ein eigenes Verwertungsrecht dauerhaft zu sichern und ein einfaches Nutzungsrecht an das Institut für Deutsche Sprache für den institutionellen Publikationsserver und für fachliche Repositorien zu übertragen. Nur hierdurch kann, zusätzlich zur etwaigen kommerziellen Nutzung durch Verlage, der freie Zugang zu wissenschaftlichen Informationen gewährleistet werden. Das Institut für Deutsche Sprache legt seinen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nahe, bei der Beantragung von Projekten auch Drittmittel für Open-Access-Veröffentlichungen einzuwerben.

Für das Institut für Deutsche Sprache sind Forschungsdaten ebenfalls wertvolle Ergebnisse und zugleich die Basis seiner Forschung. Der Umgang mit Forschungsdaten am Institut für Deutsche Sprache orientiert sich an der DFG-Handreichung „Informationen zu rechtlichen Aspekten bei der Handhabung von Sprachkorpora.

Umsetzung

Das Institut für Deutsche Sprache schafft die nötigen strukturellen, finanziellen und organisatorischen Voraussetzungen für eine optimale Umsetzung des Open-Access-Gedankens. Es fördert Open Access, indem es

  • als institutionelles Repositorium den Publikationsserver des IDS betreibt, der über das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg gehostet wird.,
  • Publikationen seiner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler identifiziert, deren rechtliche Zugriffs- und Nutzungsmöglichkeiten überprüft und in Koordination mit den Autorinnen und Autoren im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten über den Publikationsserver des Instituts für Deutsche Sprache bereitstellt,
  • über die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) eine URN als permanenten Identifizierer für die Dokumente vergibt und für die Langzeitarchivierung der Volltexte sorgt,
  • frei verfügbare Publikationen seiner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an das zentrale Open-Access-Portal der Leibniz-Gemeinschaft (LeibnizOpen) meldet,
  • Publikationen seiner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren freie Verfügbarmachung rechtlich zulässig ist, an das Portal für Sprachwissenschaft zuliefert und sie weiteren Portalen zugänglich macht (z. B. BASE oder der Deutschen Digitalen Bibliothek),
  • seine Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei Open-Access-Veröffentlichungen unterstützt und im Rahmen der Möglichkeiten entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten bereitstellt,
  • die vom Institut für Deutsche Sprache herausgegebenen Publikationen online frei zur Verfügung stellt und mit Verlagen entsprechende Publikationsformen anstrebt,
  • seine Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktiv über Open Access und aktuelle gesetzliche Bestimmungen informiert, sie bei der Klärung rechtlicher Fragen und der Wahrnehmung ihrer Nutzungsrechte unterstützt und bei Regelungen im Zusammenhang mit Open-Access-Veröffentlichungen berät,
  • sich aktiv und dieser Leitlinie entsprechend an der Debatte und Gestaltung von Open Access beteiligt.
  • Verantwortlich für den Bereich der Open-Access-Publikationen und somit auch für den institutionellen Publikationsserver ist die Bibliothek des Instituts für Deutsche Sprache. Sie bietet zahlreiche Service- und Beratungsleistungen zum Thema Open Access und steht als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Mannheim, April 2016