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Langzeitarchivierung, Standards und RechtLangzeitarchivierung, Standards und RechtLangzeitarchivierung, Standards und RechtLangzeitarchivierung, Standards und RechtLangzeitarchivierung, Standards und RechtLangzeitarchivierung, Standards und Recht

Direktion und zentrale Forschung

Langzeitarchivierung, Standards und Recht

Das IDS stützt sich zunehmend auf digitale Ressourcen als Grundlage seiner Forschung. Um die aufwändig erstellten und annotierten Forschungsdaten langfristig für die Forschung zu erhalten stellt das Projekt „Langzeitarchivierung , Standards und Recht“ die geeigneten technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen für die Arbeit mit den Korpora des IDS bereit.

Das Projekt betreibt und betreut daher eine einheitliche Infrastruktur für die nachhaltige Bereitstellung von Forschungsprimärdaten aus der germanistischen Linguistik am IDS und entwickelt diese kontinuierlich weiter. Damit sollen der Forschungsgemeinschaft zum einen eine empirische Basis von Primärdaten und Arbeitsmaterialien sowie eine zentrale Plattform zur Nutzbarmachung ebendieser zur Verfügung gestellt werden.

Zur Gewährleistung der Austauschbarkeit und langfristigen Bearbeitbarkeit von Forschungsdaten sollen datentechnische und dokumentatorische Standards und Best-Practice-Richtlinien genutzt und entwickelt werden. Mit seiner Beteiligung an zahlreichen Standardisierungsinitiativen (ISO, DIN, TEI) trägt das IDS dazu bei, dass Forschungsprimärdaten im Sinne einer nachhaltigen Auffindbarkeit, Auswertbarkeit und langfristigen Verfügbarkeit nachhaltig genutzt und auf ihrer Grundlage erzielte Forschungsergebnisse jederzeit nachvollziehbar bleiben.

Linguistische Forschungsdaten sind überdies in aller Regel nicht frei von Rechten Dritter. Nicht nur werden sie unter bestimmter Lizenzierung seitens der Datengeber bereitgestellt. Sie berühren auch nicht selten Persönlichkeitsrechte Einzelner. Der Bereich Recht stellt somit sicher, dass die juristischen und ethischen Rahmenbedingungen beim Umgang mit digitalen Sprachressourcen beachtet werden und trägt auf diese Weise dazu bei, das Datenreservoir des IDs auf eine rechtlich stabile Grundlage zu heben und Forschungsdaten barrierefrei zur Verfügung zu halten.

Verantwortlich:

Prof. Dr. Andreas Witt
Dr. Marc Kupietz
Dr. Thomas Schmidt