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Direktion und zentrale Forschung

Ludwig M. Eichinger

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ludwig M. Eichinger

Direktor des IDS

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ludwig M. Eichinger (* 21.5.1950 in Arnstorf/Niederbayern) ist (seit 2002) Direktor des Instituts für Deutsche Sprache (IDS) und Ordinarius für Germanistische Linguistik an der Universität Mannheim.

Davor war er nach Studium an der Universität Regensburg (Germanistik, Latein) und am University College London (General Linguistics), beides als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, Assistent an der Universität Bayreuth, Heisenberg-Stipendiat an der LMU München, (Fiebiger-)Professor für "Deutsche Sprachwissenschaft" an der Universität Passau und Lehrstuhlinhaber für "Deutsche Philologie (Sprachwissenschaft)" an der Universität Kiel.

Er wurde 1980 mit einer Arbeit zur Adjektivwortbildung promoviert und 1986 mit einer Arbeit zu "Raum und Zeit im deutschen Verbwortschatz" habilitiert.

Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Syntax und Wortbildung des Deutschen, Sprachgeschichte, Regionalsprachforschung, Soziolinguistik (u.a. Sprachminderheiten), Sprachwissenschaftsgeschichte (v.a. 18. Jahrhundert), Stilistik und Textlinguistik. Er hat ca. 250 Publikationen zu diesen Bereichen vorgelegt.

Prof. Eichinger war zu Gastprofessuren und -dozenturen in Burkina Faso, China, Finnland, Großbritannien, Indien, Mali, Norwegen, Österreich und den USA.

Prof. Eichinger hat Ehrendoktorate der Universität Veszprém (Ungarn) und Bukarest (Rumänien), den Titel eines Gastprofessors an der Foreign Studies University Beijing, er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Ehrenmitglied der Germanistenverbände Italiens und Ungarns. Er ist Mitglied im Beirat Germanistik des DAAD und im Beirat Sprache des Goethe-Instituts sowie des Rates für Deutsche Rechtschreibung.

Prof. Eichinger ist verheiratet und hat zwei Kinder.