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Projektteam

Projektleitung

MitarbeiterInnen

Studentische MitarbeiterInnen

  • Nagehan Cetin
  • Oskar Jabs
  • Anna Konovalova

Computerlinguistische Unterstützung


Ehemalige MitarbeiterInnen

Doktorandin

Korpusgrammatik -

grammatische Variation im standardsprachlichen und standardnahen Deutsch


Theoretischer Rahmen

Das Projekt schließt inhaltlich und theoretisch an die Tradition der deskriptiven Grammatik am IDS an. Dabei wird im Rahmen einer oberflächenorientierten Konstituentenstrukturgrammatik mit Berücksichtigung syntaktischer Funktionen (wie schon in Systematische Grammatik) ein Ausbau des empirischen Gehalts angestrebt.

Datengrundlage und Methodik

Auf der Basis der morphosyntaktisch annotierten IDS-Korpora geschriebener Sprache wurden Projektkorpora eingerichtet, die zentrale Textklassen sowie nationale und großregionale Varietäten des Deutschen repräsentieren. Angestrebt wird eine ausgeprägte Textsortenstreuung, die es u. a. erlaubt, auch Varietäten in den Blick zu bekommen, in denen punktuell mit Abweichungen vom grammatischen Standard zu rechnen ist (wie z.B. in Internettexten).

Die Korpusanalysen schließen zum einen an die aktuelle grammatische Forschung an und nutzen zum anderen die Ergebnisse der IDS-Projekte wie der bereits abgeschlossenen Projekte GDS, Grammatik in Fragen und Antworten, HDK, VALBU, GDE-N oder des aktuell laufenden Projekts GDE-V. Dies bedeutet, dass die in der bisherigen Forschung vorgenommen Einschätzungen und Erklärungen zu Variationsphänomenen aufgegriffen und mithilfe moderner korpuslinguistischer Methoden überprüft, vertieft und ggf. modifiziert werden.