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Aktuelles
14.01.2016

Online-Pressespiegel

Category: IDSstatisch

14.01.2016

SPRACHREPORT - Digital

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29.10.2015

Stellenausschreibungen

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01.10.2015

Film: 50 Jahre IDS

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09.03.2017

Ausstellung

02. März - 12. Mai 2017: Was kommt nach der Sprachwissenschaft?, Geschichten und Bilder von Werner Kallmeyer, IDS Mannheim

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07.03.2017

Arbeitstagung zur Gesprächsforschung

29. - 31. März 2017, 20. Arbeitstagung zur Gesprächsforschung, Rahmenthema: "Interaktion und Medien", IDS Mannheim

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06.03.2017

Tagung

7. bis 8. April 2017, Sprachliche Sozialgeschichte des Nationalsozialismus – Themen und Zugänge, IDS Mannheim

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05.03.2017

Girls'Day am IDS

Mädchen-Zukunftstag am 27. April 2017[more]

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04.03.2017

Kolloquium

29. bis 30. Mai 2017: Martin Luther und die deutsche Sprache – damals und heute, IDS Mannheim

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03.03.2017

ars grammatica

08. - 09. Juni 2017: 2. Arbeitstagung "ars grammatica": Grammatische Terminologie – Inhalte und Methoden, IDS Mannheim

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02.03.2017

Jahrestagung 2018

13. bis 15. März 2018, Neues vom heutigen Deutsch (Arbeitstitel), Congress Center Rosengarten, Mannheim

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Sprachliche Sozialgeschichte des Nationalsozialismus

Themen und Zugänge

 

7. und 8. April 2017
Institut für Deutsche Sprache, Großer Vortragssaal

Eine sprachliche Sozialgeschichte des Nationalsozialismus rekonstruiert sprachliche Varietäten unterschiedlicher Akteure der Jahre 1933 bis 1945. Insofern sich die bisherige Forschung auf „NS-Sprache“ konzentriert hat, hat sie denjenigen Ausschnitt der sprachlichen Wirklichkeit fokussiert, den die Akteure des NS-Apparats bestimmt haben. Da zur sprachlichen Wirklichkeit der Jahre 1933 bis 1945 der Widerstand ebenso beiträgt wie die Angehörigen der integrierten Gesellschaft mit ihrer Alltagssprache oder die Ausgeschlossenen, stellt sich die sprachliche Wirklichkeit zur Zeit des Nationalsozialismus in diesem Sinne als ein kommunikativ-inter­aktiver Gesamtkomplex dar, der sich aus Teilgemeinschaften mit unterschiedli­chen Akteurspositionen zusammensetzt. Deren Verfügbarkeit über relevante Kommunikationsmedien unterscheidet sie ebenso wie ihr Zugriff auf diskursiv gesteuerte Sinn-und Deutungshorizonte und die Bevorzugung bestimmter Formen sprachlichen Handelns. Auf dem Workshop wird also der Fokus hinsichtlich der Beteiligten erweitert um so ein differenziertes Bild der sprachlichen Wirklichkeit 1933 bis 1945 zu erhalten.

Darüber hinaus werden linguistische Ansätze, Verfahren und Methoden diskutiert, die sich prinzipiell für die Erschließung unterschiedli­cher Quellen anbieten, etwa der Diskursanalyse und der Soziolinguistik, der praxeologischen Kommunikationsanalyse und der multimodal orientierten Medienana­lyse. Ebenso werden u.a. Erschließungsmethoden der Korpuslinguistik vorgestellt.

Weitere Informationen zur Tagung:

Heidrun Kämper, IDS Mannheim
Britt-Marie Schuster, Paderborn