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15.05.2018

Hugo Moser Preis ausgeschrieben

Bewerbungen und Vorschläge können bis 30. September 2018 eingereicht werden.

Category: IDSweit

15.03.2018

Ausstellung

7. März - 20. Juli 2018 (verlängert): Spiegelverkehrt Tagebücher 2008-2017, Arbeiten von Dorle Schimmer, IDS

Category: IDSweit

09.03.2018

ars grammatica 2018

21. - 22. Juni 2018: Theorie und Empirie im Sprachvergleich, IDS

Category: IDSweit

08.03.2018

Jahrestagung 2019

12. - 14. März 2019: Sprache in den sozialen Netzwerken (Arbeitstitel), Congress Center Rosengarten Mannheim

Category: IDSweit

07.03.2018

IIEMCA 2019

02. - 05. Juli 2019: International Institute for Ethnomethodology and Conversation Analysis Conference 2019 (IIEMCA 2019), Rahmenthema: "Practices", Universität Mannheim

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Sprachliche Sozialgeschichte des Nationalsozialismus

Themen und Zugänge

 

7. und 8. April 2017
Institut für Deutsche Sprache, Großer Vortragssaal

Eine sprachliche Sozialgeschichte des Nationalsozialismus rekonstruiert sprachliche Varietäten unterschiedlicher Akteure der Jahre 1933 bis 1945. Insofern sich die bisherige Forschung auf „NS-Sprache“ konzentriert hat, hat sie denjenigen Ausschnitt der sprachlichen Wirklichkeit fokussiert, den die Akteure des NS-Apparats bestimmt haben. Da zur sprachlichen Wirklichkeit der Jahre 1933 bis 1945 der Widerstand ebenso beiträgt wie die Angehörigen der integrierten Gesellschaft mit ihrer Alltagssprache oder die Ausgeschlossenen, stellt sich die sprachliche Wirklichkeit zur Zeit des Nationalsozialismus in diesem Sinne als ein kommunikativ-inter­aktiver Gesamtkomplex dar, der sich aus Teilgemeinschaften mit unterschiedli­chen Akteurspositionen zusammensetzt. Deren Verfügbarkeit über relevante Kommunikationsmedien unterscheidet sie ebenso wie ihr Zugriff auf diskursiv gesteuerte Sinn-und Deutungshorizonte und die Bevorzugung bestimmter Formen sprachlichen Handelns. Auf dem Workshop wird also der Fokus hinsichtlich der Beteiligten erweitert um so ein differenziertes Bild der sprachlichen Wirklichkeit 1933 bis 1945 zu erhalten.

Darüber hinaus werden linguistische Ansätze, Verfahren und Methoden diskutiert, die sich prinzipiell für die Erschließung unterschiedli­cher Quellen anbieten, etwa der Diskursanalyse und der Soziolinguistik, der praxeologischen Kommunikationsanalyse und der multimodal orientierten Medienana­lyse. Ebenso werden u.a. Erschließungsmethoden der Korpuslinguistik vorgestellt.

Weitere Informationen zur Tagung:

Heidrun Kämper, IDS Mannheim
Britt-Marie Schuster, Paderborn