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Lexikalischer Wandel unter deutsch-kolonialer Herrschaft

Deutsch in der Südsee

 

Das Projekt untersucht die sprachliche Situation, die durch die deutsche Kolonialherrschaft im Südpazifik entstand. Dabei werden (i) die sprachlichen Folgen des Sprachkontakts zwischen dem Deutschen und den etwa 700 Sprachen in den ehemaligen Kolonialgebieten erfasst, (ii) die politischen, sozialen, wirtschaftlichen und linguistischen Ursachen für Art und Ausmaß der Sprachkontaktfolgen untersucht und (iii) ein Wörterbuch der deutschen Entlehnungen in den Sprachen des Südpazifiks erstellt.

 

Aktuelles

Jan./Feb. 2016

Frau Rebecca Reinicke (Universität Mannheim) absolviert ein Praktikum im Projekt.

Nov. 2015

Am 24. November 2015 hat am Institut für Deutsche Sprache der Workshop „Deutsche Sprachspuren im Pazifik: Dokumentation und linguistische Analyse“ stattgefunden. Ort: Vortragssaal, ab 11:30 Uhr Eintreffen der Teilnehmer, 12:00-14:30 Uhr Vorträge (Vortragssaal), ab 14:30 Uhr Internes Arbeitstreffen (Besprechungsraum). Nähere Informationen zum Programm finden Sie hier. (Organisation: Doris Stolberg)

ab Dez. 2014

Patricia Iha-Breithaupt M.A. (Gießen) steht als kompetente Tok-Pisin-Sprecherin für Tonaufnahmen im Rahmen des "Wörterbuchs deutscher Wörter in Tok Pisin" zur Verfügung.

Nov. 2014

Unter Mithilfe von Prof. Craig Volker (Madang) wird eine Befragung von Tok-Pisin-Sprechern in Papua-Neuguinea zur aktuellen Verwendung deutsch-originärer Lexeme in Tok Pisin durchgeführt.

Okt. 2014

Damaris Neuhof (stud. MA, Universität Gießen) recherchiert am IDS für ihre MA-Arbeit in der Datensammlung des Projekts (Digitalisat der Samoanischen Zeitung).

Aug. 2014

Am 8. August findet am IDS ein interner Workshop mit Prof. Craig Volker (Madang), Prof. Magnus Huber (Gießen), Dr. Viveka Velupillai (Gießen) und weiteren TeilnehmerInnen zur Diskussion von Tondaten deutscher Pidgin- und Kreolvarietäten und der Konkretisierung einer weiteren Zusammenarbeit statt.

Mai 2014

Prof. Craig Volker (Madang) stellt dem IDS neun Tonkassetten mit Aufnahmen von Sprechern des Unserdeutsch (ca. 1980-1985), der einzigen bekannten deutsch-basierten Kreolvarietät, zur Digitalisierung, Archivierung und zu Forschungszwecken dauerhaft zur Verfügung. Eine Zusammenarbeit mit Prof. Péter Maitz (Augsburg), der aktuell zu Unserdeutsch arbeitet, und ein Austausch von Unserdeutsch-Daten sind in Planung.

April 2014

Am 8. April hält Prof. Craig Volker von der Divine Word University Madang (Papua-Neuguinea) am IDS einen Vortrag zum Thema "Unserdeutsch". Hier finden Sie die Vortragsankündigung.

Feb./März 2014

Caroline Münch (stud. MA, Universität Frankfurt) absolviert ein Praktikum im Projekt.

ab Jan. 2014

Dr. Janna Zimmermann (Heidelberg) unterstützt das Projekt mit linguistischer und sprachlicher Expertise in Tok Pisin, u.a. bei der Auswertung von Tok-Pisin-Daten und der Transkription der Ali-Pidgin-Aufnahmen.

Nov. 2013

Dr. des. Christine Möhrs beginnt als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt.

Nov. 2012

Am 30.11./1.12. 2012 findet am IDS der 6. Workshop Koloniallinguistik zum Thema "Sprache im Kolonialismus. Methodenkritische, wissenschaftshistorische und postkoloniale Perspektiven" statt (Organisation: Doris Stolberg, Stefan Engelberg). Hier finden Sie das Programm und die Vortragsabstracts.

Apr. 2012

Dr. Doris Stolberg übernimmt die Leitung des Projekts.

März 2011

Unter Beteiligung der Abteilung Lexik wird in Bremen die "Forschungsgruppe Koloniallinguistik" gegründet.

Sep. 2010

Vom 30. September bis zum 1. Oktober findet am IDS die 2. Tagung Deutsche Koloniallinguisik zum Thema "Sprachkontakt und Sprachwissenschaft in den früheren deutschen Kolonien" statt.

Sep. 2010

Prof. Peter Mühlhäusler (Adelaide) stellt dem IDS zwei Tonkassetten mit Aufnahmen von Sprechern des Ali-Pidign (ca. 1975), einer deutschen Pidgin-Varietät mit kolonialem Ursprung, zur Digitalisierung, Archivierung und zu Forschungszwecken dauerhaft zur Verfügung.

Jan. 2010

Die erste Version einer Sprachnamendatenbank zu den Gebieten der ehemaligen deutschen Kolonien im Südpazifik wird erstellt.

Jan. 2009

Dr. Doris Stolberg beginnt als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt.

 

Kontakt: Stefan Engelberg