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Inhalt

Projektteam

Neuer Wortschatz

Im Zentrum des Projektes stehen neue Wörter und Bedeutungen im deutschen Wortschatz. Lexikalische Neuheiten wie Selfie werden im Projekt einerseits (Schwerpunkt 1) korpusbasiert ermittelt (u.a. auch Evaluierung von Verfahren zur automatischen Neologismendetektion) und lexikographisch beschrieben. Hier findet eine Fortführung der bisher im Projekt „Lexikalische Innovationen“ betriebenen Neologismenforschung statt.

Andererseits (Schwerpunkt 2) werden die Prinzipien, die bei der Entstehung und Etablierung neuer Wörter wirksam sind, aus einer qualitativen und quantitativen Perspektive heraus untersucht. Im Zentrum steht dabei der Aspekt der Produktivität in der Kompositabildung: Ermittelt man anhand gängiger Produktivitätsmaße, wie stark ein Simplex zur Kompositabildung neigt, so zeigen sich je nach Grundwort deutliche, bisher kaum erklärte Unterschiede. Welche Faktoren sind für solche Produktivitätsunterschiede verantwortlich (z.B. Komposita auf -blau vs. Komposita auf -weiß; Komposita auf -Furcht vs. Komposita auf -Angst)? Inwiefern eignen sich gängige Produktivitätsmaße dazu, Produktivität in der Kompositabildung angemessen zu charakterisieren? Und wie lassen sich die Ergebnisse zu diesen und ähnlichen Forschungsfragen durch geeignete internetbasierte Darstellungsformen vermitteln?

An der Schnittstelle der beiden Projektschwerpunkte sind Untersuchungen zur Wortbildungsaktivität von Neologismen geplant, um die einsetzende Wortbildungsdynamik von Neuwörtern im Deutschen besser zu verstehen.

 

 

Aktuelles

Jan. 2017

Vortrag von Stefan Engelberg an der Universität Kassel (Zwischen Vollmond und Vanillemond zur Produktivität von Simplizia bei der Kompositabildung).   

Jan. 2017

Start des Projektes