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Wortbildungsmuster

Unter Zugrundelegung einer synchronen, korpuslinguistischen Perspektive beschäftigt sich das Projekt mit ausgewählten Wortbildungsmustern des Deutschen.

Der Schwerpunkt liegt derzeit auf der Untersuchung von Produktivität in der Kompositabildung: Ermittelt man anhand gängiger Produktivitäts­maße, wie stark ein Simplex zur Kompositabildung neigt, so zeigen sich je nach Grundwort deutliche, bisher kaum systematisch betrachtete Unterschiede (z.B. X-blau vs. X-weiß; X-Furcht vs. X-Angst). Wie lassen sich solche Produktivitätsunterschiede erklären? Es ist Ziel des Projekts, (linguistische) Faktoren (z.B. Bedeutung, Frequenz der Konstituenten) herauszuarbeiten, die bei der Entstehung und Etablierung neuer Wörter wirksam sind; von Interesse ist insbesondere die Rolle, die semantischen und formalen Mustern der Komposition dabei zukommt.

Neben diesem qualitativen Erkenntnisinteresse verfolgt das Projekt auch quantitative Fragestellungen, zum Beispiel, inwiefern sich gängige Produktivitätsmaße dazu eignen, Produktivität in der Kompositabildung angemessen zu charakterisieren.

 

Aktuelles

Apr 2018

Katrin Hein tritt eine Vertretungsprofessur für Germanistische Sprachwissenschaft an der Universität Düsseldorf an

Mär 2018

Offizieller Beginn des Projekts Wortbildungsmuster

Nov 2017

Vortrag von Katrin Hein: Productivity in German compound formation from a lexeme-based perspective. Morphology Days 2017, Université catholique de Louvain, Belgien.

Jun 2017

Vortrag von Katrin Hein: Morphological Variation: the case of productivity in German compound formation. 11th Mediterranean Morphology Meeting, Universität Nikosia, Zypern.