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Protestdiskurs 1967/68

 

Der Fokus des Erkenntnisinteresses ist auf den Beitrag des kritischen Diskurses der späten 1960er Jahre zur sprachlichen Demokratiegeschichte im Sinn einer sprachgeschichtlichen Zäsur gerichtet.

Aufgabe der Untersuchung ist nicht der Nachweis der Zäsurhaftigkeit dieser Sprache. Die Fragestellung ordnet den 68er-Diskurs vielmehr ein in die Demokratisierungsdiskurse des 20. Jahrhunderts unter dem Zeichen sprachlicher Umbrüche.

Die Leitidee der Untersuchung heißt: Der sprachliche Umbruch der späten 1960er Jahre manifestiert sich unter anderem, aber hinsichtlich der sprachlichen Umbruchgeschichte des 20. Jahrhunderts wesentlich als Demokratisierungsdiskurs. Das Demokratiekonzept dieses Diskurses gründet in der Kritischen Theorie sowie ihrer Rezeption, Adaption und Modifikation.

Dieses Projekt wurde von Oktober 2005 bis Oktober 2007 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

 

 

Kontakt: Heidrun Kämper