Neuerscheinungen

Eichinger, Ludwig/Plewnia, Albrecht (Hrsg.) (2019): Neues vom heutigen Deutsch. Empirisch – methodisch – theoretisch. Jahrbuch des Instituts für Deutsche Sprache 2018. Berlin/Boston: de Gruyter.

Adler, Astrid/Plewnia, Albrecht (2019):  Die Macht der großen Zahlen. Aktuelle Spracheinstellungen in Deutschland. In: Eichinger, Ludwig/Plewnia, Albrecht (Hrsg.): Neues vom heutigen Deutsch. Empirisch – methodisch – theoretisch. Jahrbuch des Instituts für Deutsche Sprache 2018. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 141-162.

Katharina Dück (2018): Zum Zusammenhang von Sprache und Identität von Kaukasiendeutschen unter besonderer Berücksichtigung ihrer Sprachkompetenzen im Deutschen. In: Jahrbuch des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Sprache. Bd. 26. München: de Gruyter, S. 287-300.

Adler, Astrid/Ehlers, Christiane/Goltz, Reinhard/Kleene, Andrea/Plewnia, Albrecht (2018): The current status and use of Low German. Initial results of a representative survey. Übersetzt von Helen Heaney, Mannheim: Institut für Deutsche Sprache.

Deppermann, Arnulf/Cindark, Ibrahim/Hünlich, David/Eichinger, Ludwig M. (Hrsg.) (2018): Deutsche Sprache 3/18. Themenheft: Flüchtlinge in Deutschland: Sprachliche und kommunikative Aspekte. (= Deutsche Sprache 3/18). Berlin: Schmidt.


Programmbereich: Sprache im öffentlichen Raum

In dem Maße, in dem das IDS verstärkt und zurecht als die zentrale nationale Institution für Sprachfragen wahrgenommen wird, steigt der Anspruch der fachlichen ebenso wie der nichtfachlichen Öffentlichkeit, am IDS neben den traditionellen Forschungsfragen der Sprachwissenschaft auch solche Fragen bearbeitet zu sehen, die Status und Funktion der deutschen Sprache in der Gesellschaft betreffen. Der Programmbereich trägt diesen neuen Anforderungen Rechnung.

Ein Schwerpunkt des Programmbereichs ist die Erhebung, Beschreibung und Analyse der Einstellungen von Sprechern zum Deutschen, zu anderen Sprachen, zu Varietäten sowie zu sprachlichen Fragen generell. Untersucht werden sollen außerdem laienlinguistische Wissensbestände über sprachliche Sachverhalte sowie die sich daraus ergebenden Implikationen für öffentliche Sprachdiskurse. Fragen von Standard, Non-Standard, Sub-Standard sowie von sprachlichen Normen auf den verschiedenen Ebenen spielen hier eine Rolle.

Der andere Schwerpunkt behandelt die Position des Deutschen in der Welt, und zwar einerseits in Bezug auf deutschsprachige Minderheiten in der Welt (Sprachinseln), sowie andererseits in Hinblick auf die internationale Verbreitung des Deutschen als Lernersprache, in internationalen Institutionen, in Politik und Wirtschaft und als Wissenschaftssprache.

Außerdem ist – in rascher Reaktion auf aktuelle politische Entwicklungen – im Programmbereich ein Projekt angesiedelt, in dem der Prozess der sprachlichen und kommunikativen Integration von jungen Flüchtlingen in die Arbeitswelt begleitet und untersucht werden soll.