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24.-26. März 2021 - online: 22. Arbeitstagung zur Gesprächsforschung 2021 – online. Rahmenthema "Bedeutung in der Interaktion"

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Seit Anfang dieser Woche ist das Release 2.14 der Datenbank für Gesprochenes Deutsch (DGD) online. Die Neuerungen betreffen vor allem die Ergänzung...

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Datenbank für Gesprochenes Deutsch 2.10

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in der Rubrik 'Ressourcen' der Zeitschrift für Germanistische Linguistik (ZGL) erschienen

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Projekt: "Kommunikative soziale Stilistik"

Teilprojekt: "Deutsch-türkische Sprachvariation und die Herausbildung kommunikativer Stile in dominant türkischen Migrantengruppen"

Leitung: Prof. Dr. Werner Kallmeyer - Prof. Dr. Inken Keim

Mitarbeiter: Sema Aslan / Ibrahim Cindark

Gegenstand und Ziele
Publikationen

Gegenstand und Ziele

Das Forschungsinteresse richtete sich auf Mehrsprachigkeitsverhältnisse in multi-ethnischen Situationen innerhalb städtischer Lebensräume in Deutschland.

Ziel des Projekts war die Beschreibung kommunikativer sozialer Stile in unterschiedlichen Migrantengruppen, die Modellierung von Stilbildungsprozessen und die Analyse der Rolle markanter Stilzüge in der Auseinandersetzung um materielle und symbolische Ressourcen im Rahmen von öffentlichen kulturellen und politischen Arenen. Es war zugleich Teilprojekt der Forschergruppe "Sprachvariation als kommunikative Praxis".

Mit unserem Konzept des kommunikativen sozialen Stils haben wir an Ansätze zur linguistischen Stilistik, an die Ethnographie der Kommunikation, die auf die Untersuchung von kulturellen Stilen ausgerichtet ist, an den makrostrukturell- kultursoziologischen Ansatz Bourdieus zur stilistischen Differenzierung in der hierarchisch geschichteten Gesellschaft und an die Aushandlungstheorie der sozialen Ordnung in der Nachfolge des symbolischen Interaktionismus angeknüpft. Die Ausprägung von Stil schafft Identitätssymbole, über die auch die Positionierung von Angehörigen eines Milieus/ einer Gruppe in einen die Gruppe übergreifenden gesellschaftlichen Rahmen möglich wird. Sozialer Stil bildet das Kapital (im Sinne Bourdieus) für die politische und kulturelle Auseinandersetzung mit anderen Gruppen und Milieus. Über die Außenwahrnehmung des Auftretens von Gruppen bzw. ihrer Vertreter im gesellschaftlichen Raum eröffnen sich Einflußmöglichkeiten von Gruppenstilen auf die gesamtgesellschaftliche Stil- und Sprachentwicklung.

Das Projekt wurde in Mannheim durchgeführt. Untersucht wurden jugendliche Migrantengruppen:

  1. Zwei typische Jugendgruppen aus den Ausländerstadtteilen Mannheims, kulturell gemischt (wobei der Anteil von Mitgliedern türkischer Herkunft dominiert); die soziale Orientierung der Jugendlichen ist auf das Leben und die Migrantengesellschaft im Stadtteil ausgerichtet. In multiethnischen Gruppen ist die Verkehrssprache ein reduziertes Deutsch mit besonderen prosodischen, phonetischen und lexikalischen Eigenschaften. Diese Sprachform wird auch von deutschen Jugendlichen verwendet. Jugendliche türkischer Herkunft sprechen untereinander bevorzugt eine deutsch-türkische Mischsprache.
  2. Zwei studentisch-akademische Gruppen, die bundesweit bzw. international orientiert und vernetzt sind. Die Mitglieder der einen Gruppe, migranten-politisch engagiert, verstehen sich als „Inländer nicht-deutscher Herkunft“, zu deren prägender Sozialisationserfahrung Ausgrenzungs- und Diskriminierungserlebnisse gehören. Die dominante Sprache ist Standarddeutsch. Die Mitglieder der anderen Gruppe verstehen sich als „akademisch gebildete, in Deutschland sozialisierte Türken“ mit einer starken Orientierung am Standarttürkischen. Das Ziel der Gruppe ist es, über eine internationale Vernetzung Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen zu erhalten. Die Mitglieder beider Gruppen streben eine Kompetenz in beiden Sprachen an und achten auf Sprachentrennung. 

Viele Mitglieder der ausgewählten Jugendgruppen kommen aus Gastarbeiterfamilien, gehören zur 2./3. Migrantengeneration und sind im wesentlichen in Deutschland sozialisiert. Die Gruppen unterscheiden sich in ihren Lebensbedingungen und -erfahrungen und in ihren Leitorientierungen. Nach ersten Beobachtungen unterscheiden sie sich auch ganz erheblich in ihren kommunikativen Stilen.

Die Datenerhebung erfolgte durch teilnehmende Beobachtung mit Gesprächsaufnahmen und ethnographischen Interviews; die Daten wurden mit gesprächsanalytischen und linguistischen Methoden analysiert. Bei der Untersuchung aller Gruppen interessierte uns die Selbstwahrnehmung und Selbsteinordnung in das gesellschaftliche Gefüge und die Wahnehmung anderer relevanter Gruppen. Von Interesse war außerdem, wie die ausgewählten Gruppen durch signifikante Andere wahrgenommen werden und wie sie auf diese Wahrnehmungen reagieren.

Das theoretische Interesse des Projekts richtete sich auf:

  • die Struktur von Sprachbildungsprozessen (Mischsprachen, sprachliche Verbindungen und Neubildungen, Sprachentrennung)
  • Stilbildungsprozesse (Prinzipien der Stilbildung; Herausbildung von Stilen bei der Bewältigung bestimmter kommunikativer Aufgaben; Einbindung soziokultureller Symbole)
  • soziale Verbreitungsprozesse; Wirkung und Auswirkung von markanten Stilzügen und Kommunikationsweisen auf die Gesamtgesellschaft in Auseinandersetzung mit Bourdieu und der Aushandlungtheorie des symbolischen Interaktionismus.

Publikationen:

Aslan, Sema (2005): Aspekte des kommunikativen Stils einer Gruppe weltläufiger Migranten türkischer Herkunft. In: DS (Deutsche Sprache), Heft 4/ 04, 32. Jhg. S. 327-356.

Ceylan, Necmiye/ Sirim, Emran/ Keim, Inken (2012): Unterstützung und Fortbildung von Heiratsmigrantinnen in Mannheim. In: Keim, Inken/ Ceylan, Necmiye/ Ocak, Sibel/ Sirim, Emran (2012): Heirat und Migration aus der Türkei. Biografische Erzählungen junger Frauen. Tübingen: Narr, S. 319-342.

Cindark, Ibrahim/ Aslan, Sema (2004): Deutschlandtürkisch? Online. http://www1.ids-mannheim.de/fileadmin/prag/soziostilistik/Deutschlandtuerkisch.pdf, 08.07.2004. (MS).

Cindark, Ibrahim (2005): “Die Unmündigen”. Eine Fallstudie der emanzipatorischen Migranten. In: DS (Deutsche Sprache), Heft 4/ 04, 32. Jhg. S. 299-326.

Cindark, Ibrahim (2010): Migration, Sprache und Rassismus. Der kommunikative Sozialstil der Mannheimer “Unmündigen” als Fallanalyse für die “emanzipatorischen Migranten”. (Studien zur deutschen Sprache, Bd. 51). Tübingen: Narr.

Kallmeyer, Werner (2000): Sprachvariation und Soziostilistik. In: Häcki-Buhofer, Annelies (Hg.): Vom Umgang mit sprachlicher Variation. Tübingen/ Basel. S. 261-278.

Kallmeyer, Werner (2001): Perspektivenumkehrung als Element des emanzipatorischen Stils in Migrantengruppen. In: Jakobs, Eva/ Rothkegel, Annely (Hg.): Perspektiven auf Stil. Akten des Kolloquiums zum 60. Geburtstag von Barbara Sandig. S. 401-422.

Kallmeyer, Werner (2002): Sprachliche Verfahren der sozialen Integration und Ausgrenzung. In: Liebhart, Karin/ Menasse, Elisabeth/ Steinert, Heinz (Hg.): Fremdbilder - Feindbilder - Zerrbilder. Klagenfurt. S. 153-181 u. S. 269-282.

Kallmeyer, Werner/ Keim, Inken/ Tandogan-Weidenhammer, Deniz (2000): Sprache und kommunikativer Stil von Migranten. In: Sprachreport, Heft 3, 16. Jg., S. 2-8.

Kallmeyer, Werner/ Keim, Inken/ Aslan, Sema/ Cindark, Ibrahim (2002): Variationsprofile. Zur Analyse der Variationspraxis bei den Powergirls. Online. http://www1.ids-mannheim.de/fileadmin/prag/sprachvariation/fgvaria/Variationsprofile.pdf, 08.07.2004. (MS).

Kallmeyer, Werner/ Keim, Inken (2003a): Linguistic variation and the construction of social identity in a German-Turkish setting. A case study of an immigrant youth-group in Mannheim/ Germany. In: Androutsopoulos, Jannis/ Georgakopoulou, Alexandra (eds.): Discourse Constructions of Youth Identities. Amsterdam/ Philadelphia. S. 29-46.

Kallmeyer, Werner/ Keim, Inken (2003b): Eigenschaften von sozialen Stilen der Kommunikation: Am Beispiel einer türkischen Migrantinnengruppe. In: Erfurt, Jürgen (Hg.): “Multisprech”: Hybridität, Variation, Identität. Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie (OBST) 65. S. 35-56.

Kallmeyer, Werner/ Keim, Inken (2004): Deutsch-türkische Kontaktvarietäten. Am Beispiel der Sprache von deutsch-türkischen Jugendlichen. In: Moraldo, Sandro/ Soffritti, Marcello (eds.): Deutsch aktuell. Einführung in die Tendenzen der deutschen Gegenwartssprache. Bologna: Carocci. S. 49-59.

Keim, Inken (2001a): Der Umgang mit territorialen Ansprüchen als Merkmal sozialen Stils. Am Beispiel von Interaktionen aus zwei Frauengruppen in Mannheim. In: Lüger, Heinz-Helmut (Hg.): Höflichkeit und Höflichkeitsstile (Cross cultural communication). Frankfurt: Peter Lang. S. 187-212.

Keim, Inken (2001b): Die “Powergirls”. Aspekte des kommunikativen Stils einer Migrantinnengruppe aus Mannheim. In: Jakobs, Eva/ Rothkegel, Annely (Hg.): Perspektiven auf Stil. Akten des Kolloquiums zum 60. Geburtstag von Barbara Sandig. Tübingen: Max Niemeyer. S. 375-400.

Keim, Inken (2001c): Sprachvariation und kommunikativer Stil in einer jugendlichen Migrantinnengruppe in Mannheim. In: List, Gudula/ List, Günther (Hg.): Quersprachigkeit - Zum transkulturellen Registergebrauch in Laut- und Gebärdensprachen. Tübingen: Stauffenburg. S. 65-87.

Keim, Inken (2002a): Sozial-kulturelle Selbstdefinition und sozialer Stil: Junge Deutschtürkinnen im Gespräch. In: Keim, Inken/ Schütte, Wilfried (Hg.): Soziale Welten und kommunikative Stile. Festschrift zum 60. Geburtstag von Werner Kallmeyer (Studien zur deutschen Sprache, Bd. 22). Tübingen: Narr. S. 233-259.

Keim, Inken (2002b): Die Verwendung von Formen der Mannheimer Stadtsprache in einer jugendlichen Migrantinnengruppe. In: Bateman, John/ Wildgen, Wolfgang (Hg.): Sprachbewusstheit im schulischen und sozialen Kontext. Frankfurt/ Berlin/ New York. S. 117-137.

Keim, Inken (2002c): Bedeutungskonstitution und Sprachvariation. Funktionen des ‘Gastarbeiterdeutsch’ in Gesprächen jugendlicher Migrantinnen. In: Deppermann, Arnulf/ Spranz-Fogasy, Thomas (Hg.): be-deuten. Wie Bedeutung im Gespräch entsteht. Tübingen: Stauffenburg. S. 134-157 (2. unveränderte Auflage 2006).

Keim, Inken (2003a): Sprachvariation und sozialer Stil am Beispiel jugendlicher Migrantinnen türkischer Herkunft in Mannheim. In: DS (Deutsche Sprache), Heft 2, (2002). S. 97-123.

Keim, Inken (2003b): Social style of communication and bilingual speech practices: Case study of three migrant youth groups of Turkish origin in Mannheim/ Germany. In: Turkic Languages 2003, Heft 6/2. S. 284-300.

Keim, Inken (2004a): Die Verwendung medialer Stilisierungen von Kanaksprak durch Migrantenjugendliche. In: Kodikas/ Code. Ars Semiotica, Vol. 26 (2003), No.1-2. S. 95-111.

Keim, Inken (2004b): Linguistic variation and communicative practices in migrant children and youth groups. In: C.B. Dabelsteen & J.N. Jorgensen (eds.): Languaging and Language Practices (Copenhagen Studies in Bilingualism). Kopenhagen. S. 75-91.

Keim, Inken (2005a): Die interaktive Konstitution der Kategorie “Migrant/ Migrantin” in einer Jugendgruppe ausländischer Herkunft: Sozial-kulturelle Selbst- und Fremdbestimmung als Merkmal kommunikativen Stils. In: Hinnenkamp, Volker/ Meng, Katharina (Hg.): Sprachgrenzen überspringen. Sprachliche Hybridität und polykulturelles Selbstverständnis (Studien zur deutschen Sprache, Bd. 32). Tübingen: Narr. S. 165-194.

Keim, Inken (2005b): Kommunikative Praktiken in türkischstämmigen Kinder- und Jugendgruppen in Mannheim. In: DS (Deutsche Sprache), Heft 3 (2004), 32. Jg., S. 198-226.

Keim, Inken (2006): Der kommunikative soziale Stil der “türkischen Powergirls”. Eine Migrantinnengruppe aus Mannheim. In: Symbolische Interaktionen, DS (Deutsche Sprache) 2006, Bd. 34, S. 89-105.

Keim, Inken (2007a): Die "türkischen Powergirls". Lebenswelt und kommunikativer Stil einer Migrantinnengruppe in Mannheim. Tübingen: Narr (Studien zur deutschen Sprache, Bd. 39).

Keim, Inken (2007b): Von der Forschung zur Praxis: Vom Projekt "Kommunikation in Migrantenkindergruppen" zu "Förderprogrammen für Migrantenkinder". In: Eichinger, Ludwig M./ Kämper, Heidrun (Hg.): Sprach-Perspektiven. Germanistische Linguistik und das Institut für Deutsche Sprache (Studien zur deutschen Sprache, Bd. 40). Tübingen: Narr. S. 367-394.

Keim, Inken (2007c): Interaktionale Soziolinguistik und kommunikative, soziale Stilistik. In: Ammon, Ulrich/ Mattheier, Klaus J./ Nelde, Peter H. (Hg.): Perspektiven der europäischen Soziolinguistik. Sociolinguistica. Internationales Jahrbuch für Europäische Soziolinguistik 20, S. 70-91.

Keim, Inken (2007d): Socio-cultural identity, communicative style, and their change over time: A case study of a group of German-Turkish girls in Mannheim/Germany. In: Auer, Peter (ed.): Style and social identities. Alternative Approaches to linguistic Heterogeneity. Berlin/ New York. S. 155-186.

Keim, Inken (2007e): Formen und Funktionen von Ethnolekten in multilingualen Lebenswelten - am Beispiel von Mannheim. In: Franceschini, Rita (Hg.): Im Dickicht der Städte I: Sprache und Semiotik. Zeitschrift fü Literaturwissenschaft und Linguistik, Heft 148, S. 89-112.

Keim, Inken (2008a): Linguistic variation, Style of communication and Social Identity: Case Study of a Migrant Youth Group in Mannheim, Germany. In: Lytra, Vally/ Joergensen, Normann (eds.): Multilingualism and Identities across Contexts. Cross-Disciplinary Perspectives on Turkish Speaking Youth in Europe (Copenhagen Studies in Bilingualism, University of Copenhagen, Faculty of Humanities, Vol. 45). S. 178-226.

Keim, Inken (2008b): Die "türkischen Powergirls" - Lebenswelt und kommunikativer Stil einer Migrantinnengruppe in Mannheim. (Studien zur deutschen Sprache, Bd. 39). Tübingen: Narr. (2. korrig. Aufl.)

Keim, Inken (2008c): "Was können Migrantenkinder und -jugendliche? Strukturelle und funktionale Aspekte ihrer Kommunikation. In: INTERKULTURELL und GLOBAL, "Mehrsprachigkeit II". Heft 3/ 4, Jhg. 2007, S. 252-272.

Keim, Inken (2009a): Mündliche und schriftliche Erzählungen von Migrantenkindern in Mannheim: Der Weg von Peergroup-Sprechweisen zur Schriftsprache. In: Kläger, Sabine/ Thörle, Britta (Hgs.): Sprache(n), Identität, Gesellschaft. Festschrift für Christine Bierbach. Stuttgart: Ibidem, S. 141-162.

Keim, Inken (2009b): Re-examining Bernstein: from peer-group ways of speaking to 'Schriftsprache' - a study of Turkish-German 'Hauptschule' students in Mannheim. In: Cook-Gumperz, Jenny/ Watts, Richard (eds.): Multilingua 28 (2009), S. 229-263.

Keim, Inken (2010a): Gesprächstyp und Stil. In: Fix, Ulla/ Gardt, Andreas/ Knape, Joachim (Hgs.): "Rhetorik und Stilistik - Rhetoric and Stylistics". HSK-Band. Berlin/ New York, S. 1648-1669.

Keim, Inken (2010b): Sprachkontakt: Ethnische Varietäten. In: Krumm, Hans-Jürgen/ Fandrych, Christian/ Hufeisen, Britta/ Riemer, Claudia (Hrsg): Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. (HSK 35. 1-2). Berlin: De Gruyter, S. 447-457.

Keim, Inken (2011a): Form und Funktion ethnolektaler Formen: türkischstämmige Jugendliche im Gespräch. In: Eichinger, Ludwig/ Plewnia, Albrecht/ Steinle, Melanie (Hrsg.): Sprache und Integration. (Studien zur deutschen Sprache, Bd. 57). Tübingen: Narr, S. 157-188.

Keim, Inken (2011b): Sprachförderprojekte an Mannheimer Grundschulen mit hohem Migrantenanteil. In: Krempin, Maren/ Mehler, Kerstin (2011): "Untersuchungen zum Spracherwerb von Kindern mit Migrationshintergrund". Mannheim: Institut für Deutsche Sprache - amades - Bd. 37, S. 5-13. 2. Aufl.

Keim, Inken (2012a): Mehrsprachige Lebenswelten: Sprechen und Schreiben der türkischstämmigen Kinder und Jugendlichen. Tübingen: Narr.

Keim, Inken (2012b): Zu Theorie und Methode unserer Studie: Der biografische Ansatz in Verbindung mit Ethnografie und Gesprächsanalyse. In: Keim, Inken/ Ceylan, Necmiye/ Ocak, Sibel/ Sirim, Emran (2012): Heirat und Migration aus der Türkei. Biografische Erzählungen junger Frauen. Tübingen: Narr, S. 23-52.

Keim, Inken (2012c): Heirat und Migration aus der Türkei: Einführung in den Gegenstand. In: Keim, Inken/ Ceylan, Necmiye/ Ocak, Sibel/ Sirim, Emran (2012): Heirat und Migration aus der Türkei. Biografische Erzählungen junger Frauen. Tübingen: Narr, S. 53-194.

Keim, Inken (2012d): Ich hab geheiratet mit dem Gedanken mich scheiden zu lassen - Ehe-Arrangement zwischen einer Deutsch-Türkin und einem "Importmann". In: Keim, Inken/ Ceylan, Necmiye/ Ocak, Sibel/ Sirim, Emran (2012): Heirat und Migration aus der Türkei. Biografische Erzählungen junger Frauen. Tübingen: Narr, S. 105-168.

Keim Inken (i.Dr.): isch war schon immer ein kleiner rebell - Selbstdarstellung einer mit einem Heiratsmigranten verheirateten Deutsch-Türkin. In: Deppermann, Arnulf/ Hartung, Martin (Hg.): Festschrift für Johannes Schwitalla. Mannheim: Verlag fü Gesprächsforschung.

Keim, Inken/Schütte, Wilfried (2002): Einleitung. In: Keim, Inken/Schütte, Wilfried (Hg.): Soziale Welten und kommunikative Stile. Festschrift zum 60. Geburtstag von Werner Kallmeyer (Studien zur deutschen Sprache, Bd. 22). Tübingen: Narr. S. 9-26.

Keim, Inken/ Schütte, Wilfried (Hg.) (2002): Soziale Welten und kommunikative Stile. Festschrift zum 60. Geburtstag von Werner Kallmeyer. Tübingen: Narr (Studien zur deutschen Sprache, Bd. 22).

Keim, Inken/ Cindark, Ibrahim (2002): Der Umgang mit dem negativen Face in zwei jugendlichen MigrantInnengruppen: Gespielt aggressive vs. ironische Formen der Kritik. In: Hartung, Dieter/ Shethar, Alissa (Hg.): Kulturen und ihre Sprachen. Die Wahrnehmung anders Sprechender und ihr Selbstverständnis. Berlin. S. 57-86.

Keim, Inken/ Cindark, Ibrahim (2003): Deutsch-türkischer Mischcode in einer Migrantinnengruppe: Form von “Jugendsprache” oder soziolektales Charakteristikum? In: Neuland, Eva (Hg.): Jugendsprache - Spiegel der Zeit. Tagungsband der internationalen Fachkonferenz in Wuppertal 2001. Frankfurt. S. 377-394.

Keim, Inken/ Tracy, Rosemarie (2006): Mehrsprachigkeit und Migration. In: Bürger im Staat. Zeitschrift für politische Bildung, Heft 4, S. 24-28.

Keim, Inken/ Tracy, Rosemarie (2007): Mehrsprachigkeit und Migration. In: Frech, Siegfried/ Meier-Braun, Karl-Heinz (Hg.): Die offene Gesellschaft. Zuwanderung und Integration. Schwalbach/ Ts.: Wochenschauverlag, S. 121-144.

Keim, Inken/ Knöbl, Ralf (2007): Sprachliche Varianz und sprachliche Virtuosität von türkischstämmigen "Ghetto"-Jugendlichen in Mannheim. In: Fandrych, Christian/ Salverda, Reinier (Hg.): Standard, Variation und Sprachwandel in germanischen Sprachen. Standard, Variation and Language Change in Germanic Languages (Studien zur deutschen Sprache, Bd. 41). Tübingen: Narr. S. 157-200.

Keim, Inken/ Knöbl, Ralf (2011): Linguistic variation and linguistic virtuosity of young "Ghetto"-migrants in Mannheim, Germany. In: Kern, Friederike/ Selting, Margret (Hrsg.): Ethnic Styles of Speaking in European Metropolitan Areas. Amsterdam/Philadelphia: Benjamins (SILV 8), S. 239-264.

Keim, Inken/ Ceylan, Necmiye/ Ocak, Sibel/ Sirim, Emran (2012): Heirat und Migration aus der Türkei. Biografische Erzählungen junger Frauen. (Studien zur deutschen Sprache, Bd. 58). Tübingen: Narr. 345 S.

Sirim, Emran (2004): Bilinguales Sprachverhalten bei jungen Deutschtürken. Unveröffentlichte Magisterarbeit, Universität Mannheim.

Weitere Informationen zum Projekt: