Zuletzt erschienen

Adler, Astrid (2020): Counting languages: how to do it and what to avoid. A German perspective. In: Languages, society and policy. Cambridge: MEITS.

Adler, Astrid/Ribeiro Silveira, Maria (2020): Spracheinstellungen in Deutschland - Was die Menschen in Deutschland über Sprache denken. In: Sprachreport 4/2020. Mannheim: Leibniz-Institut für Deutsche Sprache, S. 16-24.

Adler, Astrid/Plewnia, Albrecht (2020): Aktuelle Bewertungen regionaler Varietäten des Deutschen. Erste Ergebnisse der Deutschland-Erhebung 2017. In: Hundt/Kleene/Plewnia/Sauer, S. 15-35.

Adler, Astrid/Hansen, Karolina (2020): Studenten, StudentInnen, Studierende? Aktuelle Verwendungspräferenzen bei Personenbezeichnungen. In Ewels/Plewnia, S. 47-63.

Beyer, Rahel/Plewnia, Albrecht (2021): Über Grenzen. Deutschsprachige Minderheiten in Europa. In: Lobin, Henning / Witt, Andreas / Wöllstein, Angelika (Hg.): Deutsch in Europa. Sprachpolitisch, grammatisch, methodisch. Jahrbuch des Instituts für Deutsche Sprache 2020. Berlin / Boston: de Gruyter. 35-54.

Beyer, Rahel/Dück, Katharina (2020): Ist der Explorator ein Störfaktor? Zu den methodischen Grenzen festgeschriebener Aufnahmedesigns. In: Beiträge zur niederdeutschen Philologie.(= Niederdeutsches Wort 60). Münster: Aschendorff Verlag, S. 127-155.

Beyer, Rahel (2020): Quels acteurs pour quels éléments linguistiques dans l’espace public? L’allemand standard et le platt dans le paysage linguistique de la Moselle-Est. In: Les Cahiers du GEPE, N°12/ 2020. Langues minoritaires: quels acteurs pour quel avenir? Strasbourg: Presses universitaires de Strasbourg.

Beyer, Rahel/Plewnia, Albrecht (Hrsg.) (2020): Handbuch der Sprachminderheiten in Deutschland. Tübingen: Narr. 

Dück, Katharina (2020): Language Contact and Language Attitudes of Caucasian Germans in Today’s Caucasus and Germany. In: Lenz, Alexandra/Masleko, Mateusz (Hrg.)(2020): VARIATIONist Linguistics meets CONTACT Linguistics. (=Wiener Arbeiten zur Linguistik 6). Wien: V&R unipress. S. 25-49.

Ewels, Andrea-Eva/Plewnia, Albrecht (Hrg.)(2020): Themenheft „Sprache und Geschlecht“. Beiträge zur Gender-Debatte. Muttersprache 130.1.

Hünlich, David (2020): "America First" mit deutschem Akzent. Über die politische Ansprache einer verstummten Ethnie. In: Sprachreport 4/2020. Mannheim: Leibniz-Institut für Deutsche Sprache, S. 6-15

Hundt, Markus/Kleene, Andrea/Plewnia, Albrecht/Sauer, Verena (Hrsg.) (2020): Regiolekte. Objektive Sprachdaten und subjektive Sprachwahrnehmung. (= Studien zur Deutschen Sprache 85). Tübingen: Narr.


Programmbereich "Sprache im öffentlichen Raum"

In dem Maße, in dem das IDS verstärkt und zurecht als die zentrale nationale Institution für Sprachfragen wahrgenommen wird, steigt der Anspruch der fachlichen ebenso wie der nichtfachlichen Öffentlichkeit, am IDS neben den traditionellen Forschungsfragen der Sprachwissenschaft auch solche Fragen bearbeitet zu sehen, die Status und Funktion der deutschen Sprache in der Gesellschaft betreffen. Der Programmbereich trägt diesen neuen Anforderungen Rechnung.

Ein Schwerpunkt des Programmbereichs ist die Erhebung, Beschreibung und Analyse der Einstellungen von Sprechern zum Deutschen, zu anderen Sprachen, zu Varietäten sowie zu sprachlichen Fragen generell. Untersucht werden sollen außerdem laienlinguistische Wissensbestände über sprachliche Sachverhalte sowie die sich daraus ergebenden Implikationen für öffentliche Sprachdiskurse. Fragen von Standard, Non-Standard, Sub-Standard sowie von sprachlichen Normen auf den verschiedenen Ebenen spielen hier eine Rolle.

Der andere Schwerpunkt behandelt die Position des Deutschen in der Welt, und zwar einerseits in Bezug auf deutschsprachige Minderheiten in der Welt (Sprachinseln), sowie andererseits in Hinblick auf die internationale Verbreitung des Deutschen als Lernersprache, in internationalen Institutionen, in Politik und Wirtschaft und als Wissenschaftssprache.

Außerdem ist – in rascher Reaktion auf aktuelle politische Entwicklungen – im Programmbereich ein Projekt angesiedelt, in dem der Prozess der sprachlichen und kommunikativen Integration von jungen Flüchtlingen in die Arbeitswelt begleitet und untersucht werden soll.