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Handbuch deutscher Kommunikationsverben

Mitarbeiterinnen: Gisela Harras (Leitung), Sabine Erb, Kristel Proost, Edeltraud Winkler

Das erste Kapitel: ( als pdf-Datei)

Teil I: Wörterbuch

Das "Handbuch deutscher Kommunikationsverben. Teil I: Wörterbuch" ist unter dem Titel "Erklärende Synonymik kommunikativer Ausdrücke des Deutschen" (ESKA) begonnen worden. Es enthält die folgenden drei Informationsarten:

  • Informationen zu Verbparadigmen, die durch einen gemeinsamen semantischen Gehalt strukturiert sind;
  • Informationen zu den grammatischen, semantischen und pragmatischen Besonderheiten der einzelnen Verben der Paradigmen, die in Lexikoneinträgen ausführlich dargestellt sind;
  • in den Lexikoneinträgen ausführliche Kommentare zu den Möglichkeiten von Verwendungen der Ausdrücke als Synonyme, d.h. zu ihrer Austauschbarkeit in bestimmten Kontexten.

Der Schwerpunkt der Darstellung liegt auf den paradigmatischen Strukturen und synonymischen Beziehungen der Verben. Die Benutzer/innen des Handbuchs können aber auch über das Register der aufgenommenen Ausdrücke im Anhang gezielte Informationen zu einzelnen Verben einholen.

Die Paradigmen sind in der folgenden Reihenfolge angeordnet:

  1. das Paradigma der allgemeinen verba dicendi,
  2. das Paradigma der Sprechaktverben in der klassischen Reihenfolge:
    1. Repräsentative (Assertive)
    2. Direktive,
    3. Kommissive,
    4. Expressive,
    5. Deklarative
  3. die Paradigmen der Verben, mit denen auf Redesequenzen Bezug genommen wird
  4. die Paradigmen der Verben, mit denen auf Kommunikationssequenzen Bezug genommen wird,
  5. die Paradigmen der Verben, mit denen auf gesprächs- und themenstrukturierende Akte Bezug genommen wird,
  6. die Paradigmen der modalen Kommunikationsverben,
  7. die Paradigmen der medialen Kommunikationsverben.

Teil II: Verbparadigmen

Der zweite Teil des Handbuchs enthält die ausführliche Darstellung der Verbparadigmen und ihrer semantischen Charakterisierungen. Damit wird ein systematischer Überblick über die feinkörnigen Bedeutungsunterschiede der einzelnen Verben sowie über ihre semantischen Gemeinsamkeiten gegeben. Zusätzlich zu den im ersten Teil behandelten Verben werden auch komplexe Ausdrücke (Kollokationen und Idiome) sowie mögliche, aber nicht existierende, Ausdrücke berücksichtigt, um Tendenzen der Lexikalisierung kommunikativer Konzepte aufzuzeigen.

Teil I des Handbuchs erscheint im Frühjahr 2004, Teil II im Herbst 2004 in der Reihe "Schriften des Instituts für deutsche Sprache" bei de Gruyter.

Kooperationspartner

Dimitrij Dobrovol’skij (Moskau), Christiane Fellbaum (Princeton), Rolf Peter Lutzeier (London), Georg Meggle (Leipzig), Herbert Ernst Wiegand (Heidelberg), Rudolf Wille (Darmstadt).

Aktivitäten und Veranstaltungen