Zuletzt erschienen

Adler, Astrid (2019): Language discrimination in Germany: when evaluation influences objective counting. In: Journal of Language and Discrimination 3.2. Equinox, 2019. S. 232-253.

Beyer, Rahel/Plewnia, Albrecht (Hrsg.) (2019): Handbuch des Deutschen in West- und Mitteleuropa. Sprachminderheiten und Mehrsprachigkeitskon- stellationen. Tübingen: Narr.

Cindark, Ibrahim/Hünlich, David (2019): Integrationskurse auf dem Prüfstand. Studie zu mündlichen Kompetenzen der Teilnehmenden an Integrationskursen. In: Sprachreport 4/2019. Mannheim: Leibniz-Institut für Deutsche Sprache. S. 18-25.

Cindark, Ibrahim/Deppermann, Arnulf/Hünlich, David/Lang, Christian/Perlmann-Balme, Michaela/Schöningh, Ingo (2019): Perspektive Beruf. Mündliche Kompetenz von Teilnehmenden an Integrationskursen und Vorschläge für die Praxis. Mannheim: Leibniz-Institut für Deutsche Sprache.

Dück, Katharina (2020): Wer spricht Deutsch im Kaukasus? Zur Bedeutung der deutschen Sprache sowie ihrer Verknüpfung mit der ethnischen Identität bei Kaukasiendeutschen im heutigen Südkaukasus. In: Sprachreport 1/2020. Mannheim: Leibniz-Institut für Deutsche Sprache. S. 14-23.

Lobin, Henning/Möhrs, Christine/Plewnia, Albrecht (2019): Wie kann die Verständlichkeit behördlicher Texte verbessert werden? Eine Handreichung für die öffentliche Verwaltung in Baden-Württemberg. Stuttgart/Mannheim: Normenkontrollrat Baden-Württemberg/Leibniz-Institut für Deutsche Sprache

Stolberg, Doris (2019): Canadian heritage German across three generations: A diary-based study of language shift in action. In: Journal of Historical Sociolinguistics 5.2. Berlin/Boston: de Gruyter. S. 2-35.

 


Deutsch in der Welt

Der Blick auf die Sprachenwelt Europas ist traditionell nationalsprachlich geprägt. Tatsächlich gibt es aber in Zentraleuropa eine ganze Reihe von Sprachminderheitenkonstellationen unter Beteiligung des Deutschen, und zwar mit dem Deutschen als Minderheitensprache am Rande des geschlossenen deutschen Sprachgebiets ebenso wie als Mehrheitssprache für verschiedene autochthone sowie migrationsinduzierte Minderheitensprachen innerhalb des deutschen Sprachgebiets. Ziel des Projekts ist eine systematische Erfassung und Darstellung dieser verschiedenen Minderheitenkonstellationen.

Zu diesem Zweck werden u.a. seit 2017 in zwei bislang wenig untersuchten Sprachminderheitsgebieten neue Erhebungen durchgeführt und Sprachaufnahmen gemacht, und zwar einerseits mit Sprecherinnen und Sprechern deutscher Varietäten in Ost-Lothringen und andererseits mit Angehörigen der deutschsprachigen Minderheit im Südkaukasus (in Georgien und Aserbaidschan), die schwäbische Dialekte sprechen; außerdem werden weitere Sprachaufnahmen mit nach Deutschland remigrierten Kaukasusdeutschen, die als Vergleichsgruppe dienen können, durchgeführt.

Projektleitung:
Dr. Albrecht Plewnia

Mitarbeiterinnen:
Dr. Rahel Beyer
Dr. Katharina Dück
Dr. Doris Stolberg