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Direktion und zentrale Forschung

Personal

Prof. Dr. Andreas Witt (Leitung)

Sekretariat:
Tatjana Ufheil

Bibliothek:
Dipl.-Bibl. Monika Pohlschmidt (Leiterin)
Dipl.-Bibl. Lucia Berst
Christine Faber B.A.
Catarina Gomes de Almeida. B.A.
Oleksandra Gubina, B.A.
Birgit Günther
Claudia Mickiewicz
Kaspar David Schlegel
Larissa Waibel
Sophia Wöpke

Forschungsinfrastruktur - Technik:
Dipl.-Inform. Oliver Schonefeld (Leiter)
Matthias Hördt
Dominic Schnejdar
Andreas Sinn
Tom Stollboff

Programmbereich Forschungsinfrastrukturen

Den Programmbereich Forschungsinfrastrukturen (FI) gibt es seit dem Jahr 2009. Sein übergeordnetes Ziel besteht darin, relevante Serviceaufgaben und Forschungstätigkeit eng miteinander zu verknüpfen. Die Hauptaufgaben des Programmbereichs Forschungsinfrastrukturen lassen sich in primär forschungsbezogene Aufgaben und hauptsächlich serviceorientierte Tätigkeiten einteilen, wobei es natürlich zum Teil größere Überlappungen gibt. Insbesondere werden derzeit im Rahmen größerer Forschungsverbünde Infrastrukturlösungen erarbeitet, die dann nach einer Einführungs- und Testphase in das Serviceangebot der nachhaltig institutionalisierten Forschungseinrichtungen aufgenommen werden sollen. Der Programmbereich kann auch als Beitrag angesehen werden, nicht nur das IDS, sondern auch andere Forschungsinstitute in die Lage zu versetzen, den Bereich Forschungsinfrastrukturen institutionell zu verankern. Dabei setzt sich der Bereich für eine intensivierte Zusammenarbeit mit vergleichbaren Kompetenzzentren ein und repräsentiert das IDS als Kooperationspartner in verschiedenen Verbundinitiativen; zu diesen zählen insbesondere:

  • DIN
  • ISO (ISO/TC 037/SC 04/WG 06 Convenor: Andreas Witt)
  • nestor
  • TEI Linguistics SIG

Die Aufgabenschwerpunkte des Programmbereichs lassen sich, gemäß dem Grade ihrer Service- und Forschungsorientiertheit, in die Kategorien Dienstleistung und Forschung einteilen. Hinzu kommt eine Gruppe, in der die beide Bereiche in besonders starkem Maße überlappenden Aufgaben aufgeführt sind.

Dienstleistungsaufgaben:

  • Informationstechnologischer Service
  • Betrieb der Bibliothek, inklusive des Betriebs der bis Ende 2012 aufgebauten Dokumentenserver (digitale Bibliothek)

Forschungsgebiete:

  • Standards von Sprachdaten und damit verbundener Technologien
  • Digital Humanities
  • Computerlinguistik und Sprachtechnologie

Querschnittsaufgaben:

  • Juristische Aspekte beim Umgang mit Sprachressourcen
  • Technologie- und Wissenstransfer
  • Langzeitarchivierung

Die aus der Sicht des Programmbereichs Forschungsinfrastrukturen ideale organisatorische Gliederung führt zu einer Zusammenführung der Bibliothek, der zentralen DV-Diente und dem Forschungsbereich Wissenschaftliche Forschungsinfrastrukturen. Schematisch ist dies in der folgenden Abbildung dargestellt.

Hierbei wird bereits vorweggenommen, dass die Zentrumsaufgaben des CLARIN-Verbundes bereits den zentralen DV-Diensten zugeordnet sind, eine Maßnahme, die erst in der Phase seines Dauerbetriebs umgesetzt werden soll. Außerdem werden weitere Funktionen des Programmbereichs veranschaulicht, die in der Koordination der für eine moderne Forschungsumgebung erforderlichen Kompetenzen liegen, also z.B. darin, bei der Entwicklung von Standards für Sprachressourcen mitzuwirken, oder den juristischen Sachverstand in Lizenzrechtsfragen zu schärfen, bis hin zur Errichtung rechnergestützter Strukturknoten als Teil nationaler und internationaler Verbundinitiativen.

Laufende Projekte

  • CLARIN-D
    Das Projekt zur Deutschen Sprachressourcen-Infrastruktur (CLARIN-D, bis 2011 D-SPIN) beschäftigt sich mit der Entwicklung von Grundlagen für eine stabile und nachhaltige Infrastruktur von Sprachressourcen und Sprachtechnologien. Hierzu sollen verstreut dedizierte Zentren errichtet werden, die ihrerseits mit der Einspeisung von Metadaten und/oder Primärdaten, oder gar auch als Rückgratknoten mit der Pflege des Struktur-Netzwerks betraut werden, um so für eine umfassend funktionsfähige Infrastruktur zu sorgen.
  • Forschungsinfrastruktur - Technik
    In der Nachfolge der bisherigen Arbeiten der Zentralen Datenverarbeitung wurde 2016 das Projekt „Forschungsinfrastruktur –Technik“ eingesetzt, das in Ergänzung zu den rein wissenschaftlich ausgerichteten Projekten dieses Programmbereichs für die Funktionalität der technischen Komponenten der Forschung und Verwaltung im IDS verantwortlich zeichnet.

  • Forschungskooperation und Vernetzung
    Forschung findet heute nicht mehr insulär statt. Sie ist vielmehr inter- und transdisziplinär aufgestellt: Moderne wissenschaftliche Einrichtungen stehen daher im beständigen Austausch untereinander und mit einschlägigen gesellschaftlichen Zielgruppen. Folglich wurde am IDS das Projekt „Forschungskooperation und Vernetzung“ aus dem im September 2016 beendeten Drittmittelvorhaben „Verwertung Geist“ aus Haushaltmitteln verstetigt, um diese Entwicklung gezielt zu adressieren. Unter seinem Dach vereinen sich somit Aktivitäten der Kooperation und Partnerschaft mit Forschungseinrichtungen als auch des Wissens- und Technologietransfers und Drittmittelmanagements.

  • Langzeitarchivierung, Standards und Recht
    Das IDS stützt sich zunehmend auf digitale Ressourcen als Grundlage seiner Forschung. Um die aufwändig erstellten und annotierten Forschungsdaten langfristig für die Forschung zu erhalten stellt das Projekt „Langzeitarchivierung , Standards und Recht“ die geeigneten technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen für die Arbeit mit den Korpora des IDS bereit.

  • Zentrum für germanistische Forschungsprimärdaten
    gefördert von der DFG im Rahmen des Programms „Informationsinfrastrukturen für Forschungsdaten“ (Liste der Projekte)Ziele: Etablierung einer einheitlichen Infrastruktur für die nachhaltige Bereitstellung von Forschungsprimärdaten aus der germanistischen Linguistik, Entwicklung datentechnischer, dokumentatorischer und rechtlicher Standards sowie Best-Practice-Richtlinien für die nachhaltige Archivierung und Verfügbarmachung von sprachwissenschaftlichen Primärdaten.

  • TextTransfer
    Forschungsergebnisse aller Disziplinen liegen zumeist in Gestalt von Projektberichten vor. Nach Abschluss der Projektlaufzeit werden solche Dokumente in der Regel in spezialisierten Gedächtnisorganisationen digital archiviert. In der Vergangenheit wurden für eine zeitgemäße Langzeitarchivierung mit den Schwerpunkten Standardisierung, Migrierbarkeit von Datenformaten und Auffindbarkeit zahlreiche Forschungsvorhaben gefördert.

  • Leibniz-WissenschaftsCampus
    Der Leibniz-WissenschaftsCampus „Empirical Linguistics and Computational Language Modeling“ hat zum Ziel, auf Basis umfangreicher Sprachressourcen des Deutschen automatische Sprachanalyse für vielfältige Domänen, Genres und Sprachvarietäten in hoher Qualität nutzbar zu machen, und somit eine Grundlage zu schaffen für neue Methoden empirischer Forschung in der Sprachwissenschaft und den sog. „digitalen Geisteswissenschaften“.

Abgeschlossene Projekte

  • WissGrid – Nachhaltige Etablierung von organisatorischen und technischen Strukturen für den akademischen Bereich im D-Grid (gefördert durch das BMBF)seit

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